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Bairoth Gild war ein junger Krieger des Uryd-Stamms der Teblor[1]. Er war der Neffe von Synyg Orlong und der Cousin von Karsa Orlong[2].

Bairoth war zwar nicht so groß wie seine Freunde Karsa und Delum Thord, aber schwerer gebaut. Er hatte etwas bärenhaftes an sich[3].

Karsa, Delum und Bairoth beschlossen zusammen einen Raubzug in die Tieflande zu unternehmen, genau wie Karsas Großvater Pahlk Orlong. Er und Karsa buhlten um die Gunst von Dayliss, einem Mädchen aus dem Dorf. Dayliss verliebte sich in Bairoth, welchen sie dem prahlenden und wenig einfühlsamen Karsa vorzog. Die beiden begannen eine Affäre und als der die drei zu ihrem Raubzug aufbrachen war Dayliss bereits schwanger[2][4].

Der Krieg der Schwestern Bearbeiten

Bevor die drei zu ihrem Raubzug an den Silbersee aufbrachen gab Dayliss ihm ihren Segen was einer Verlobung gleichkam. Karsa war darüber erbost, da er gedacht hatte sie würde sch für ihn entscheiden und er ließ sich zu einer Beleidigung hinreisen, was Bairoth ihm übel nahm[3].

Der intelligente Bairoth hatte ein Problem damit, dass Karsa der Kriegsführer war. Er erkannte zwar dessen überragende Fähigkeiten im Kampf, sein taktisches Geschick und seine Fähigkeiten als Anführer an, rebellierte aber öfters gegen Karsas überhebliche Art und seine Unfähigkeit sich von seinen Vorurteilen und bisherigen Meinungen zu lösen. Dies führte immer wieder zu Konflikten zwischen den beiden.

Unter Karsas Führung überfielen sie einen Jadgtrupp der Rathyd, durch deren Gebiet sie marschierten. Karsa tötete beinahe alle Mitglieder, ließ aber einen Jugendlichen entkommen um sein Dorf zu warnen. Während die restlichen Krieger des Dorfes loszogen um sie zu jagen überfielen sie es, töteten die Kinder und die Alten und vergewaltigten die Frauen, wie es bei den Teblor Tradition war. Danach setzten sie ihre Reise fort. Unterwegs übernahmen sie die Jagdhunde des Dorfes und schlugen einen weiteren Jadgtrupp in die Flucht. Dabei setzte Bairoth eine Wurfwaffe ein, die er aus dem Schädel eines Bären gebaut hatte[5].

Auf ihrer Reise fanden sie Schriftzeichen die in einen Felsen eingeritzt worden waren und die Geschichte der Teblor erzählten, welche von ihnen schon lange vergessen worden war. Während Bairoth dies sehr interessant fand lehnte Karsa das geschriebene als Lügen und Fieberfantasien ab.

In den verlassenen Ländern den Sunyd fanden sie eine mit einem Zauber belegte Steinplatte unter der eine Gestalt eingesperrt worden war. Bairoth und Karsa stimmten dafür den Dämon zu befreien und zu dritt gelang es ihnen die Steinplatte trotz des Zaubers anzuheben. Der Dämon stellte sich als eine Forkrul Assail namens Ruh heraus, die vor langer Zeit von Icarium und den T'lan Imass eingesperrt worden war. SIe schlug Karsa nieder und verletzte Delum Thord schwer am Kopf. Delum überlebte zwar, trug aber einen schweren Hirnschaden davon welcher seinen Intellekt etwa auf den eines Hundes reduzierte. Er erkannte seine Freunde nicht mehr und konnte nicht mehr sprechen. Stattdessen wurde er Teil von Nagers Rudel. Bairoth hat deswegen schwere Schuldgefühle und stritt sich mit Karsa, der kein Mitgefühl für Delum aufbringen konnte. Die beiden stritten sich, auch über Dayliss und Bairoth griff Karsa sogar an, als dieser meinte er würde Dayliss zu seiner Sklavin machen, sollte er allein zurückkehren. Die Beiden vereinbarten aber schließlich ihre Differenzen beiseite zu lassen, bis sie in ihr Dorf zurück kehren würden, nachdem Karsa einige Tiefländer getötet hatte[6].

Sie erreichten die Tieflande über den Knochenpass. Bairoth malte eine Kriegermaske auf Delums Gesicht, welche für Krieger bestimmt war die zu ihrem letzten Kampf aufbrachen. Als sie aber die Stelle erreichten an der der Bauernhof gelegen hatte der vierhundert Jahre zuvor von Pahlk geplündert worden war fanden sie stattdessen eine Stadt mit einer steinernen Mauer vor. Sie griffen trotzdem an und töteten viele Tiefländer. Als sich aber Widerstand formierte wurden ihre Pferde, ihre Hunde und Delum getötet während Karsa und Bairoth schließlich gefangen genommen wurden. Bairoth war zu diesem Zeitpunkt bereits von einer großer Zahl Armbrustbolzen getroffen worden. Die beiden wurden vom Sklavenmeister Silgar befragt. Bairoth weigerte sich ihm Informationen über seinen Stamm zu geben. Karsa hingegen erkannte noch immer nicht die Gefahr die für die Uryd bestand und antwortete auf die Fragen. Da man ihn nun nicht mehr brauchte wurde Bairoth getötet. Seine letzten, höhnischen Worte an Karsa waren: "Führe mich, Kriegsfüher"[7].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Der Krieg der Schwestern, Dramatis Personae, Seite 593
  2. 2,0 2,1 Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 30
  3. 3,0 3,1 Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 35
  4. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 2, Seite 105
  5. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1
  6. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 2, Seite 90-110
  7. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 2
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