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Baudin war ein Gefährte von Felisin und Heboric[1]. Er wurde als groß, tierisch und bärtig beschrieben. Ihm fehlte ein Ohr[2]. Er hatte eng zusammenstehende Augen[3].

Obwohl er das Benehmen und das Aussehen eines Schlägers hatte, zeigte er sich oftmals sehr gut informiert und verfügte über mehr Erfahrung und Wissen als man vermutet hätte[4].

Geschichte Bearbeiten

Baudin kam möglicherweise aus Quon und hatte dort eine Zeit lang in einem Sträflingstrupp gearbeitet, etwa um das Jahr 1144 BS. Zu dieser Zeit war er wohl nicht älter als fünfzehn gewesen. Zusammen mit den anderen Sträflingen hatte er dabei geholfen die Flotte der Republik im Hafen von Quon zu versenken, auf Befehl Dassem Ultors hin[5].

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Er war zusammen mit Felisin, Heboric und den anderen Gefangenen der Säuberung in Unta zusammengekettet worden. Er war vor Felisin in der Kette und wurde ebenfalls Zeuge des Akolythen des Vermummten der mit Heboric sprach und sich Schwarm Fliegen herausstellte. Beim Marsch zum Hafen wurde er mit den anderen Gefangenen von einem aufgehetzten Mob angegriffen und tötete viele der Angreifer, auch wenn sie ihm ein Ohr abrissen. Schließlich enthauptete er die tote oder bewusstlose Adelige Lady Gaesen, welche vor ihm angekettet war um die Blutlust der aufgebrachten Menge zu befriedigen und ihnen Furcht vor ihm einzujagen. Er wurde wie die anderen in die Otataral-Minen verschifft.[6]

Felisin prostituierte sich auf dem Schiff und in Schädelmulde um ihnen bessere Arbeit, eine bessere Unterkunft und bessere Nahrung zu beschaffen. Baudin ließ sich deswegen keine Gefühlsregung ansehen. Wenn Beneth, ihr Liebhaber und späterer Zuhälter nicht da war, passte er auf Felisin auf. Er und Heboric planten etwas, wovon sie Felisin nichts erzählten[7]. Später wurde er verhaftet, weil man ihn nachts während der Ausgangssperre draußen gesehen hatte[8]. Er entkam aus dem Gefängnis, tötete drei Wachen und legte ein Feuer um für Ablenkung zu sorgen. Die Wachen suchten ihn zwar, konnten aber keine Spur von ihm finden[9].

Baudin versteckte sich in einer Höhle, welche man erreicht indem man durch den Abteufersee in Schädelmulde tauchte. Als die Wirbelwind-Rebellion ausbrach kehrte er zurück um mit Heboric zu fliehen. Dieser war vom Wächter Pella benachrichtigt worden, dass Duiker seinen Ausbruch plante. Sie wollten die Wüste durchqueren und an der Westküste von einem Boot mitgenommen werden. Sie nahmen auch Felisin mit. Als Felisin darauf bestand Beneth mit zu nehmen ging Baudin los um ihn zu suchen. Er kehrte später zurück und teilte den anderen mit, dass Beneth Tod wäre. Felisin glaubte ihm nicht. Sie tauchten durch den See und versteckten sich in der Höhle. Als Baudin die Höhle zum Kundschaften verließ, sah er das im Süden Dosin Pali fragte[10].

Jade-hand-4.jpg

Jadehand von Corporal Nobbs

Baudin führte die Gruppe sicher durch die Otataral-Wüste, von Wasserloch zu Wasserloch. Felisin war wütend auf ihn, weil er Beneth nicht mitgebracht hatte. Nachdem Heboric sich an einer riesigen, größtenteils verschütteten Jadestatue die sie in der Wüste gefunden hatten mit etwas magischem infiziert hatte fiel er am nächsten Tag zurück und Baudin musste ihn suchen. Felisin durchsuchte währenddessen seine Sachen und fand unter anderem die Werkzeuge eines Assassinen und eine Kralle. Als er zurückkam stritten sei sich und er enthüllte ihr dass Beneth sie angelogen hatte und sie viele der Gegenleistungen, die er ihr für ihn und Heboric versprochen hatte wenn sie mit ihm schlief, nie erhalten hatten. Felisin glaubte ihm nicht. Als ihnen später aufgrund einer verschmutzeten Quelle kein Wasser mehr hatten versuchte Baudin sie zu retten, indem er mit Heborics Tätowierungen Feners Gewirr öffnen wollte. Stattdessen wurde Fener aus seiner Sphäre gerissen und musste sich verstecken. Heboric ging es danach besser, und er meint, dass das Meer in der Nähe war. Er ging den anderen voraus und stieß schließlich einen überraschten Schrei aus[11].

An der Küste gingen ihre Wasservorräte zur Neige und sie hatten nur noch salzige Krabben, die sie gefangen hatten zum Essen. Felisin lud ihn in ihr Zelt ein um mit ihr zu schlafen. Baudin wusste, dass sie vorhatte ihn zu ermorden, ging aber darauf ein und entwaffnete sie danach spielend, als sie seinen eigenen Dolch gegen ihn richten wollte. Er teilte ihr mit, dass er Beneth damals in Schädelmulde getötet hatte und nur mit ihr geschlafen habe um festzustellen, ob sie noch immer die war, die sie in den Otataral-Minen gewesen war.

Sie wurden vom Magier Kulp und den Seesoldaten Gesler, Stürmisch und Wahr mit der Ripath gerettet. Diese hatten es geschafft den Strand zu erreichen, obwohl sie von einem Magier verfolgt wurden, der durch das Otataral verrückt geworden war. Sie versuchten mit der Ripath über das Meer zu entkommen, wobei Heboric sie mit seinen neuen Kräften vor dem Magier schützen sollte. Auf ihrer Flucht wurden sie in ein überschwemmtes Gewirr geschleudert, wo die beschädigte Ripath schließlich sank. Baudin rettete bei der Durchquerung war das Leben, indem er ihn dafür bewahrte über Bord gespült zu werden und zu ertrinken. Es gelang ihnen die Silanda zu erreichen, ein lange verschollenes Schiff, welches sich ebenfalls in diesem Gewirr befand. An Bord fanden sie die Leichen von Tiste Edur, sowie die kopflose Tiste Andii und Menschen an den Rudern, deren Köpfe vor dem Mast aufgestapelt waren. Es gelang ihnen die verzauberten Leichnam mithilfe einer Pfeife zum Rudern zu bringen, um dem verrückten Magier zu entkommen[12].

Einige T'lan Imass manifestierten sich kurze Zeit später an Bord der Silanda. Sie glaubten die Gruppe würde mit dem verrückten Magier zusammenarbeiten und in den Diensten des Verkrüppelten Gottes stehn. Das Missverständnis konnte aufgeklärt werden und Hentos Ilm, die Anführerin der Gruppe und eine Knochenwerferin befahl ihren Leuten den Magier zu töten. Danach wählte sie einen der ihren, einen Clanlosen namens Legana Breed, aus um als Opfer den Riss zu verschließen, welcher das Gewirr verwundet hatte. Allerdings hatte dieser insgeheim einen der Köpfe an Bord der Silanda mitgenommen. Dann verschwanden die T'lan Imass, ohne ihnen zu sagen wie sie aus dem Gewirr entkommen konnten[13].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Es gelang zwar Kulp die Silanda aus dem überschwemmten Gewirr zu bringen, aber als sie danach in ein brennendes Gewirr gezogen wurden sprangen Baudin, Heboric, Felisin und Kulp über Bord, während die drei Seesoldaten zurückblieben. Baudin schütze Felisin dabei vor den Flammen und wurde versengt, verbrannte aber nicht, sondern Teile seiner Haut erhielten ein goldenen Ton und sahen gehärtet aus. Er fühlte sich auch schwerer. Kulp und Heboric konfrontierten ihn mit ihrer Vermutung, dass er eigentlich Felisins Leibwächter sei, was er bestätigte. Er gab sich als eine Kralle der zweiten Generation zu erkennen, welche im Auftrag Tavores ihre Schwester hatte beschützen sollen und aus den Otataral-Minen schaffen. Es war aber einiges schiefgegangen. Felisin schickte ihn erbost weg und er ging in die Wüste davon[14].

Baudin war den anderen insgeheim gefolgt, und kam ihnen zu Hilfe, als diese vom Vielwandler Gryllen angegriffen wurden. Er kam zu spät um Kulp zu retten, ermöglichte aber Felisin und Heboric die Flucht, indem er den Vielwandler mit Öllampen in Brand steckte. Er war aufgrund seiner Haut davon ausgegangen immun gegen die Flammen zu sein, irrte da aber. Als Felisin ihn später fand wies er schwere Brandwunden auf und war von den Ratten schwer verletzt und geblendet worden. Er starb ihn ihren Armen und sein Tod traf sie schwer[15].
"Du ... du warst nicht ... so ... wie ich erwartet hatte ..."
―Baudins letzte Worte an Felisin[src]

Anmerkungen und QuellenangabenBearbeiten

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