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Die Belagerung der Stadt Fahl durch das Malazanische Imperium war ein Wendepunkt im Genabackis Feldzug. Sie dauerte drei Jahre und endete im Winter 1163 BS.

Die Belagerten Bearbeiten

Fahl war eine der freien Städte von Genabackis, die sich den Malazanern entgegenstellte. Die Stadt hatte gewaltige, uralte Stadtmauern, mit tiefen Fundamenten. Der Boden auf dem das Land gebaut war, war eine Gletschermulde, ein Haufen Felsen der eine tiefe Gesteinsspalte verstopft hatte.[1]

Die Magier von Fahl hatten sich mit Anomander Rake verbundet, dessen fliegende Festung Mondbrut eine Viertel Meile über der Stadt schwebte, und durch ihre bloße Anwesenheit die Belagerung verlängerte.

Die Belagerer Bearbeiten

Die 2. und die 6. Armee der Malazaner unter dem Kommando von Dujek Einarm sowie mehrere Legionen der Moranth belagerten die Stadt. Sie hatten ihr Lager nördlich der Stadt aufgeschlagen.

Die Belagerung Bearbeiten

Die Malazaner begannen mit der Belagerung im Jahr 1160 BS. Durch die Anwesenheit Mondbruts kam die Belagerung für drei Jahre zum Stillstand, da die Malazaner keinen Angriff durchführten, aber Anomander auch sie nicht Angriff.

Die Brückenverbrenner hatten direkt aus Unta den Befehl erhalten Tunnnel bis unter die Stadtmauer zu graben. Die war aber ein sinnloses Unterfangen aufgrund des harten Felsgesteins aus dem der Untergrund bestand. Trotzdem gruben sie die meiste Zeit in den drei Jahren der Belagerung.

Teile der belagernden Truppen unterstützten zwischenzeitlich die 5. Armee im Norden, im Schwarzhundwald und im Mottwald. Dazu gehörten auch die Brückenverbrenner. Zu den Verlusten während dieser Einsätze gehörte unter anderem auch Nedurian, der Kommandant des Magierkaders der 2. Armee.

Im Jahr 1163 BS war die 5. Armee im Norden von Caladan Bruths Armee geschlagen und beinahe aufgerieben worden. Und Verstärkung sollte erst im Frühjahr kommen.

Das Malazanische Oberkommando kam deshalb zu dem Schluß, das man in Fahl eine Entscheidung herbeiführen musste, um nicht in die Zange genommen zu werden.[2] Dazu kam das durch die Anwesenheit Leidas in der Armee Dujek in Verdacht kam, an einer Verschwörung gegen die Imperatrix beteiligt zu sein.

Darauf hin wurde der Imperiale Hohemagier Tayschrenn mit einigen anderen Hohemagiern aus der alten Garde des Imperiums nach Fahl geschickt.

Die Schlacht Bearbeiten

Siege Of Pale.jpg

Die Belagerung von Fahl

Hohemagier Tayschrenn traf am letzten Tag der Belagerung ein und überbrachte die Befehle zum Angriff. Die Überlegung basierte auf der Annahme, das der Lord von Mondbrut alleine wäre, da seine Tiste Andii Caladan Bruth im Norden unterstützten. Aufgrund einer früheren Konfronation zwischen Mondbrut und dem Imperium, ging man davon aus, dass er sich eher zurückziehen würde, als es auf einen Kampf ankommen zu lassen.[3]

Vor dem Angriff wurden Klauen nach Fahl geschickt um die Magier der Stadt auszuschalten. Sie wurden alle von Anomander Rake vernichtet, aber die Magier ergriffen trotzdem die Flucht und ließen die Stadt im Stich.[4]

Der Angriff begann gegen Mittag. Tayschrenn hatte Position auf dem Hügel bezogen, der Mondbrut und Fahl am nächsten war. Auf den zweiten standen die drei Hohemagier die mit Tayschrenn gekommen waren. Bellurdan der Schädelzerschmetterer, ein Thelomen, seine Gefährtin Nachtfrost, sowie der Feuerschwinger A'Karonys. Auf dem am weitesten von der Stadt entfernten Hügel war der Magierkader der 2. Armee positioniert, Flickenseel, Locke und Calot. Auf der Ebene standen die Soldaten der 2. und 6. Armee, 7000 Veteranen und 4000 Rekruten. In einer Viertel Meile Entfernung im Westen auf einem Hügelkamm standen die Legionen der Schwarzen Moranth.

Den Brückenverbrennern war es verboten worden die Tunnel die sie unter der Erde gegraben hatten zu verlassen.

Mondbrut hatte zum ersten mal seit drei Jahren aufgehört zu rotieren und wandte den Malazanern eine Seite mit einem Portal zu.

Die Schlacht begann als Tayschrenn Mondbrut mit goldenen Flammen angriff und beschädigte und Felsstücke regneten auf die Stadt herab. Dann stiegen die Großen Raben auf, die auf Mondbrut nisteten und Anomander Rake trat aus dem Portal. Während er begann seine Macht zu sammeln begannen die Hohemagier auf dem zweiten Hügel die Festung anzugreifen und Tayschrenn schloss sich ihnen an.

Rake griff die Magier und Soldaten mit Kurald Galain Magie an und die Magier auf allen drei Hügeln schlugen zurück. Dies kostete viele Soldaten das Leben, die von der Magie getroffen wurden.

Dann schnitt eine Woge Magie Locke beinahe in zwei Hälften und Calot opferte seine Verteidigung um Flickenseel zu schütze, was zu seinem Tod führte. Beide wurden aus der Ebene angegriffen. Die Soldaten in der Nähe dieses Hügels starben ebenfalls durch Magie, da Flickenseel sie nicht mehr schützen konnte.[5]

Auf dem zweiten Hügel wurde Nachtfrost von Kenryll'ah Dämonen in Stücke gerissen. Einige der Dämonen griffen die Soldaten in der Nähe an, andere wurden von Bellurdan getötet. A'Karonys hüllte Mondbrut mit Flammen ein, wurde dann aber von äthrischen Schwingen aus Eis umhüllt und getötet.

Tayschrenn hielt auf dem ersten Hügel den Angriffen stand, lenkte aber die Angriffe zur Seite ab, mitten in die ihn umgebenden Soldaten.

Mondbrut zog sich schließlich beschädigt in Richtung des Tahlyn-Gebirges zurück.[6] Rake hatten den Kampf abgebrochen, da er ohne die Magier von Fahl den Angriff nicht zurückschlagen und Mondbrut verteidigen konnte.[7]

Vier von fünf Tunnel der Brückenverbrenner waren eingestürzt und der fünfte teilweise.Beinahe 1400 von ihne waren verschüttet worden und gestorben. Es gab nur 38 Überlebende

Insgesamt starben an diesen Tag etwa 9000 Soldaten.

Fahl war gefallen, aber um den Preis von vier Magiern und eines Großteils von Dujeks Heers

Nach der Schlacht Bearbeiten

Die Schwarzen Moranth, deren Legionen als einzige Streitmacht noch intakt waren, marschierten in die Stadt ein um eine alte Rechnung zu begleichen. Ihnen war eine Stunde des Blutes versprochen worden. Sie gingen in die Städt um 18739 Einwohner der Stadt zu töten, einen für jeden Moranth, der in Folge der alten Feindschaft zwischen den beiden Regionalmächten zu Tode gekommen waren.[8][9]

Elster, Kalam, Ben und Leida kamen noch rechtzeitig auf Flickenseels Hügel an, damit Ben seinen Handel mit Locke erfüllen konnte. Er ließ seine Seele aus seinem zerstörten Körper in eine Puppe wandern. Um Locke vorerst zu verstecken vertrauten sie die Puppe Flickenseel an.[10]

Die Ereignisse der Schlacht, besonders die Tatsache, dass Locke und Calot von der Ebene aus, und nicht von Mondbrut angegriffen worden waren, sowie das Tayschrenn Maßnahmen untersagte um mögliche Überlebende aus den eingestürzten Tunneln zu bergen, ließen bei Flickenseel und den Brückenverbrennern eine Verdacht aufkommen. Es sah alles danach aus, das Tayschrenn in Wahrheit vorgehabt hatte die Brückenverbrenner, Dujeks Heer und die Hohemagier aus der alten Garde auszulöschen.

Aufgrund der Verluste der 2. und 6. Armee beschloss das Oberkommando die Reste der beiden Armeen mit denen der 5. zu vereinigen und als die 5. weiter zu führen.[11]

Anmerkungen und QuellenangabenBearbeiten

  1. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 73
  2. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 85
  3. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 88
  4. Die Gärten des Mondes, Kapitel 6, Seite 244
  5. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 94
  6. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 95
  7. Die Gärten des Mondes, Kapitel 6, Seite 242
  8. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 102
  9. Die Gärten des Mondes, Kapitel 8, Seite 294
  10. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2
  11. Die Gärten des Mondes, Kapitel 4, Seite 175
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