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Felisin war das jüngste Kind aus dem Hause Paran. Sie hatte ihren Bruder Ganoes sehr gern. Ihre Schwester Tavore beschrieb Felisin als zu weich für diese Welt.[1]

Sie wurde als die hübschere der beiden Schwestern beschrieben[2].

Sie ist die Autorin des Gedichtes Die Anrufung des Schattens.[3]

Die Gärten des Mondes Bearbeiten

Als Ganoes sein Zuhause 1161 BS besuchte war Felisin auch da und mit ihren Studien beschäftigt. Tavore bezeichnete sie als "zu weich für diese Welt"[1].

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Felisin wurde als eine Adelige während der Säuberung in Unta verhaftet. Diese wurden von ihrer Schwester Tavore, der neuen Mandata geleitet. Da Ganoes mit Dujek Einarm und seinem abtrünnigen Heer in Genabackis war und im Verdacht stand mit dem Tode von Mandata Lorn in Verbindung zu stehen, musste Tavore ihre Loyalität beweisen. Felisin wurde mit einem Sklavenschiff in die Otataral-Minen geschickt. Mit ihr in der Kette waren Baudin und Heboric. Sie überlebten den Mob und erreichten die Schiffe[4].

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Felisin von Mer Helv

Auf dem Weg zur Otataral-Insel prostituierte Felisin sich um von den Schiffswachen besseres Essen für Heboric, Baudin und sich selbst zu erhalten und um nicht unten an der Kielrampe im Wasser angekettet zu werden. In Schädelmulde dauerte es nur wenige Stunden bis der Anführer der Sklave, Beneth, sie aufsuchte und sie zu seiner Geliebten machte. Sie schlief mit ihm um bessere Quartiere, Arbeit und Verpflegung für sich und ihre beiden Gefährten zu erhalten[5]. Später machte Beneth sie von Durhang abhängig und wurde ihr Zuhälter. Heboric war darüber sehr aufgebracht und die beiden stritten sich öfters, wobei sie grausamer zu einander waren, als sie es eigentlich wollten. Baudin hingegen ließ sich seine Gedanken dazu nicht anmerken. Felisin hatte das Gefühl von den beiden bei ihren Plänen ausgeschlossen zu werden[6]. Felisin klammerte sich in Gedanken daran einfach jeden Tag, jede Stunde irgendwie zu überleben um irgendwann Rache an ihrer Schwester üben zu können.

Nach zwei Wochen war Felisin abgestumpft. Sie stand ständig unter dem Einfluss von Durhang und Alkohol und ließ es über sich ergehen, dass Beneth seine Freunde und andere mit ihr schlafen ließ. Er hatte auch aufgehört ihr Versprechungen zu machen und sprach in einem widerwilligen Ton mit ihr. Pella meinte sie sähe zehn Jahre älter aus, seit dem er sie das letzte mal getroffen hatte. Als er sie zu Sawark mitnahm und sie als Prämie für Informationen anbot erkannte der Hauptmann sie möglicherweise als die Schwester der Mandata und sein Gesicht verlor alle Farbe. Beneth versuchte später die Wahrheit über ihr Herkunft aus ihr herauszuprügeln. Sie erzählte ihm eine Lüge, und auch wenn er sie nicht wiederlegen konnte schlug er sie bewusstlos. Heboric fand sie später und versucht sie zu verarzten. Er hatte gegenüber Beneth ihre Lüge bestätigt. Sie wollte, dass Beneth sie zurück nahm[7].

Baudin blieb auch noch die nächsten sechs Tage lang verschwunden. Beneth vermutete, dass Felisin seinen Aufenthaltsort kannte und war ihr gegenüber misstrauisch. Er begann sie schrittweise zu zerstören, indem er ihr noch mehr Durhang gab und ihr einzureden versuchte, sie sei an allem Schuld was ihr wiederfahren wäre. Sawark hatte ihm die Erlaubnis gegeben eine Bürgerwehr aus vertraenswürdigen Sklaven aufzustellen und Beneth sicherte sich deren Loyalität indem er sie mit Felisin schlafen ließ. Er nahm Felisin auf eine Patrouille mit, an dem Abend als die Dosii-Wachen rebellierten. Nachdem Beneth von Gunnip und seinen Dosii gefangen genommen worden war und seine Freunde ihn mim Stich gelassen hatten rannte Felisin davon und wurde von Pella und anderen Malazanischen Wachen gefunden, welche sie und andere Sklaven vor den Dosii retteten. Pella brachte sie zu Heborics Hütte, wo auch Baudin bereits wartete und ging dann zurück um zu helfen den Aufstand niederzuschlagen[8].

Heboric und Baudin hatten schon seid längerer Zeit einen Ausbruch vorbereitet, durch Höhlen, die man erreichte wenn man den Abteufersee durchtauchte. Dort hatte Baudin sich auch in den letzten Tagen versteckt gehalten. Pella war der Kontaktmann zu Duiker gewesen, welcher sie mit einem Boot abholen sollte, wenn sie die Küste erreichten. Felisin ging auf, dass die beiden sie ursprünglich nicht mitnehmen wollten und war entsetzt darüber, dass sie glaubten sie hätte Schädelmulde zu ihrem Paradies gemacht. Sie wollte, dass Beneth ebenfalls mit ihnen fliehen sollte, weshalb Baudin wiederwillig losging um ihn zu suchen. Während sie am Ufer warteten wurden Felisin und Heboric von Blutfliegen angegriffen, weche Felisin in großer Zahl stachen. Heboric konnte ihr Leben retten, aber es blieben Narben zurück. Sawark fand sie, ließ sie aber gehen. Baudin kehrte zurück und meinte das Beneth Tod sei, was Felisin schwer traf. Es gelang ihnen in die Höhle zu tauchen und sie fanden dort auch Vorräte vor. Baudin kundschaftete die Umgebung aus und berichtete ihnen, dass im Süden Dosin Pali brannte. Die Wirbelwind-Rebellion war ausgebrochen[9].

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Jade Hand von Corporal Nobbs

Die drei wanderten durch die Otataral-Wüste. Felisin erholte sich langsam, war aber schlecht gelaunt und hegte Rachegedanken gegenüber Baudin wegen Beneth. Sie war sich auch sicher, dass Heboric die Reise zur Küste nicht überleben würde. Unterwegs fanden sie einen Monolithen aus Jade, welcher sich als ein Finger einer riesigen, im Sand vergrabenen, Statue herausstellte. Heboric berührte ihn und infizierte sich mit etwas Magischem. Danach ging es ihm schlechter und am nächsten Abend fiel er weit zurück. Als Baudin ihn suchen ging durchsuchte sie seine Ausrüstung und fand die Werkzeuge eines Assassinen. Bei seiner Rückkehr reizte sie ihn, bis er ihr mitteilte, dass Beneth sie nur ausgenutzt hatte, und die Gegenleistungen die er ihr für die beiden versprochen hatte nicht der Rede wert gewesen wären. Felisin glaubt nicht und schwor sich ihn umzubringen. Dadurch hasste sie ihn noch mehr. Die nächste Wasserquelle war verschmutzt und untrinkbar, also versuchte Baudin mithilfe von Heborics Tätowierungen Feners Gewirr zu öffnen. Stattdessen wurde Fener aus seinem Gewirr in die Welt der Sterblichen gerissen. Heboric erholte sich und meinte, dass sie nahe an der Küste sein müsste[10].

An der Küste gingen ihre Wasservorräte zur Neige und sie hatten nur noch salzige Krabben, die sie gefangen hatten zum Essen. Felisin plante Baudin zu töten und lud ihn in ihr Zelt ein um mit ihr zu schlafen. Nachdem sie fertig waren und es den Anschein hatte als würde Baudin schlafen versuchte sie ihn mit einem seiner Dolche zu erstechen, den sie ihm gestohlen hatte. Baudin hatte aber nicht geschlafen und entwaffnete sie spielend. Er teilte ihr mit, dass er Beneth damals in Schädelmulde getötet hatte. Mit ihr geschlafen hatte er nur um festzustellen, ob sie noch immer die war, die sie in den Otataral-Minen gewesen war.

Sie wurden vom Magier Kulp und den Seesoldaten Gesler, Stürmisch und Wahr mit der Ripath gerettet. Diese hatten es geschafft den Strand zu erreichen, obwohl sie von einem Magier verfolgt wurden, der durch das Otataral verrückt geworden war. Felisin plante die Seesoldaten auf ihre Seite zu ziehen, aber Gesler und Stürmisch erkannten ihr Vorhaben schnell und wiesen sie ab. Sie versuchten mit der Ripath über das Meer zu entkommen, wobei Heboric sie mit seinen neuen Kräften vor dem Magier schützen sollte. Auf ihrer Flucht wurden sie in ein überschwemmtes Gewirr geschleudert, wo die beschädigte Ripath schließlich sank. Es gelang ihnen die Silanda zu erreichen, ein lange verschollenes Schiff, welches sich ebenfalls in diesem Gewirr befand. An Bord fanden sie die Leichen von Tiste Edur, sowie die kopflose Tiste Andii und Menschen an den Rudern, deren Köpfe vor dem Mast aufgestapelt waren. Es gelang ihnen die verzauberten Leichnam mithilfe einer Pfeife zum Rudern zu bringen, um dem verrückten Magier zu entkommen. Felisin hatte eigentlich keine Probleme mit den Köpfen[11].

Einige T'lan Imass manifestierten sich kurze Zeit später an Bord der Silanda. Sie glaubten die Gruppe würde mit dem verrückten Magier zusammenarbeiten und in den Diensten des Verkrüppelten Gottes stehn. Das Missverständnis konnte aufgeklärt werden und Hentos Ilm, die Anführerin der Gruppe und eine Knochenwerferin befahl ihren Leuten den Magier zu töten. Danach wählte sie einen der ihren, einen Clanlosen namens Legana Breed, aus um als Opfer den Riss zu verschließen, welcher das Gewirr verwundet hatte. Allerdings hatte dieser insgeheim einen der Köpfe an Bord der Silanda mitgenommen. Dann verschwanden die T'lan Imass, ohne ihnen zu sagen wie sie aus dem Gewirr entkommen konnten[12].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Es gelang Kulp zwar die Silanda mithilfe eines untoten Drachens aus dem überschwemmten Gewirr zu bringen, aber dieser zog das Schiff in ein anderes, brennendes Gewirr. Felisin, Heboric, Kulp und Baudin sprangen über Bord, während die drei Seesoldaten zurückblieben. Baudin beschütze sie dabei vor den Flammen die vier fanden sich in einer Wüste auf dem Festland des Reichs der Sieben Städte wieder. Während Baudins Haut sich golden verfärbt hatte verschwanden bei Felisin ihre Pockennarben, als eine Folge des Kontakts mit dem fremden Gewirr. Der Verlust der Seesoldaten schien sie nicht weiter zu belasten.

Heboric und Kulp konfrontierten Baudin mit ihrem Verdacht, dass er von Tavore als Felisins Leibwächter angestellt worden war. Dieser gab dies zu und bestätigte auch eine Kralle zu sein, ein Mitglied von Tanzers ehemaliger Assassinenorganisation. Eigentlich hätte er Felisin schnellstmöglich aus Schädelmulde herausschaffen sollen, es gab aber einige Komplikationen. Vorallem Beneth und Felsins Abhängigkeit von ihm. Die jüngere Paran-Tochter war darüber sehr erbost und befahl Baudin zu verschwinden, was dieser auch tat. Die Anderen setzten ihren Weg zu dritt vor[13].

Unterwegs gerieten sie in einen Sandsturm und musste in einer Höhle Zuflucht suchen. Sie hatten keine Vorräte und waren kurz vor dem Verdursten. Mithilfe von Heboric gelang es ihnen eine Klippe zu erklimmen, da er mittlerweile über wahre Geisterhände verfügte. Ihm war es lange schlecht gegangen und auch seine Sehkraft hatte stark nachgelassen, aber dann bekam er Visionen über diesen Ort und konnte mit unsichtbaren Händen Kulp die Klippe hinauf werfen. Sie fanden die Ruinen einer Stadt aus der Zeit des Ersten Imperiums und die versteinerten Überreste der Bewohner. Heboric erzählte ihnen von den letzten Tagen dieser Stadt und der Vernichtung der Bewohner durch die T'lan Imass. Aufgrund seiner Visionen konnte er sie zu einem Teich führen[14].

Nachdem sie sich erholt hatten brachen sie auch, nur um in einen Sandsturm zu geraden sie fanden Zuflucht beim Kaufmann Nawahl Ebur, welcher mit vier untoten Dienern reiste, welche angenagt aussahen, und ihnen Verpflegung und Schutz anbot. Er zeigte besonderes Interesse an Felisin, und machte sie mit Wein betrunken. Nachdem der Schutz des Kaufmanns von einem Wechselgänger in Bärengestalt angegriffen wurde, ging alles ganz schnell. Nawahl, bei dem es sich eigentlich um den Vielwandler Gryllen handelte, verwandelte sich in eine Horde Ratten und griff Kulp an, der gerade abgelenkt war. Die Ratten fraßen die Magier bei lebendigem Leib, obwohl Heboric versuchte ihn zu retten. Baudin erschien und setzte den Vielwandler mit Öllampen in brannt, um ihr und Heboric die Flucht zu Ermöglichen. Die beiden flohen in den Sandsturm, brachen dort aber zusammen. Als sie wieder zu sich kamen fand sie Baudin in der Nähe, der durch das Feuer und die Ratten tödlich verwundet und geblendet worden war, und in ihren Armen starb[15].

Felisin stützte Heboric, als sie ihre Reise fortsetzten, da dieser unter dem Gift des Vielwandlers litt. Die beiden fanden den Ort, an dem Sha'ik gestorben war und ihr Leichnahm noch immer von ihren beiden Leibwächtern bewacht wurde. Für Leoman war sie die Wiedergeborene Sha'ik, aufgrund einiger Ähnlichkeiten zwischen den beiden und da ihre Ankunft zu einem heiligen Text passte[16].

Leoman wollte mit Felisin zu Sha'iks Lager aufbrechen um sie zur neuen Sha'ik zu machen. Sie sah in der Rebellion eine Gelegenheit sich an ihrer Schwester zu rächen und fand gefallen daran die neue Sha'ik zu werden. Heboric wollte sie mitnehmen, wegen Baudin. Unterwegs vollzog Felisin das notwendige Ritual um die neue Sha'ik zu werden, wobei sie Leoman dazu zwang das Buch von Dryjhna zu öffnen und enthüllte Einblicke, die sie in ihre Begleiter erhalten hatte[17].

In der Oase angekommen rief Toblakai sie zur Wiedergeborenen Sha'ik aus und die Wirbelwind-Göttin verlieh ihr Macht, sodass sie eine Rede halten konnte, die von der ganzen Menge gehört wurde. Sie schwor die Anhänger der Apokalypse zum Kampf gegen Tavore und ihre Armee ein, die sich auf dem Weg ins Reich der Sieben Städte befand. Sie erhielt auch Erinnerungen der ursprünglichen Sha'ik zu den drei Hohemagiern der Rebellion, L'oric, Febryl und Bidithal, welche sich schließlich ihr unterwarfen. Zum Schluss brachte sie den Wirbelwind unter ihre Kontrolle und rief rief den Sandsturm zurück, um ihn eine goldene Säule bilden zu lassen, die man noch bis zum Vathar sehen konnte. Sie adoptierte auch ein Waisenmädchen, welches die erste Bewohnerin der Oase gewesen war, die sie getroffen hatte. Sie nannte sie ebenfalls Felisin[18].

Anmerkungen und QuellenangabenBearbeiten

Das Bild in der Infobox ist eine Interpretation von Felisin, von Mer Helv.

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