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Fener by Grimhilde

Fener von Grimhilde

Fener oder Tennerock war der Eber der Fünf Hauer[1], des Sommers und des Krieges.

Seine Hauer wurden Hass, Liebe, Lachen, Krieg und Tränen genannt.[2] Er verfügte über ein eigenes Gewirr.

Sein Heiliges Zeichen war ein erhobener Nacken, dessen Enden heruntergezogen waren und beinahe einen Kreis bildeten. Sie wurden von einem paar Hauer umgeben[3].
"Der Eber des Sommers war die Stimme des Krieges. Dunkel und grässlich, so alt wie die Menschheit. Das Lied der Schlacht - die Schreie der Sterbenden und der Rachsüchtigen, die misstönende, abgehackte Musik eiserner Waffen, von unter Schlägen dröhnenden Schilden, von zischenden Pfeilen und Armbrustbolzen ..."
―Destriant Karnadas[src]

Verehrung Bearbeiten

Fener by dejan delic

Fener von dejan-delic

Die Priester Feners waren von Kopf bis Fuß tatowiert. Die Tätowierungen, welche aus kleinen, schwarzen, rechteckigen Symbolen bestanden, zeigten Fener. Sein Gesicht überlagerte ihr eigenes, am Körper sahen sie wie ein lockiges Fell aus und an den Füßen waren es stilisierte Hufe. Heboric Leichte Hand trug solche Tätowierungen[4]. Mit den Tätowierungen schien auch eine Art von Schutz von Fener auf den Priester übergegangen zu sein, da die Fliegen, Tiere des Vermummten, ihn nicht berührten. Er sprach in diesem Zusammenhang von Feners Berührung[5]. Ein weiterer Nebeneffekt war, dass Wunden schneller heilten, nahm aber nicht den Schmerz[6].

Die Priester Feners erhielten Zugang zu seinem Gewirr, indem sie mit ihrer rechten Handfläche, in die ein Schlüssel tätowiert war, auf ihre Brust legten, welche von seinem heiligen Zeichen geziert wurde. Deswegen wurden exkommunizierten Priestern auch die Hände entfernt, um zu verhindern, dass sie weiterhin Zugang zum Gewirr hatten[7].

Der von Imperatrix Laseen zerschmetterte Eber-Kult war Fener gewidmet gewesen[8].

In der Stadt Elingarth im Süden von Genabackis waren die Grauen Schwerter gegründet worden, eine Söldnerkompanie aus fanatische Anhängern des Kriegsgottes, die in seinem Namen kämpften. Sie folgten einem Kodex der Feners Traum hieß.

Feners Sphäre Bearbeiten

Das Gewirr Feners war für seine Anhänger ein Heiliger Ort. Priester von ihm kannten ein Ritual für eine spirituelle Reise zu ihrem Gott, bei dem sie nach viertägigem Fasten durch das Riedgras schlüpften, wie sie es nannte, um sich am blutgetränkten Gestade der Sphäre des Hauerträgers wieder zu finden. Auf diese Weise konnte Informationen von seinem Gott erhalten. Während diese Reise für normale Priester ein aufwendiges Unterfangen und eine weite Reise war, hatte der Destriant von Fener dies nicht nötig, da er die gespaltenen Hufe Feners nie verlassen hatte[9].

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Der ausgestoßene Fener-Priester Heboric durchquerte auf der Flucht aus der Otataral-Mine Schädelmulde die Otataral-Wüste durchquerte fanden er und seine Begleiter einen Jade-Riesen. Er berührte diesen und infizierte sich mit etwas Magischem, was sich in seinem Körper ausbreitete. Als sein Gefährte Baudin später versuchte Feners Gewirr zu öffnen indem er den infizierten Stumpf auf das heilige Symbol presste, wurde stattdessen der Gott selbst aus seinem Gewirr gerissen. Ein unmenschlisches Kreischen voller Agonie erklang und der Fels auf dem Boden splitterte, als sich ein riesiger Eber manifestierte sich, der so groß war, dass man vom Boden aus nicht mehr als seine Huf sehen konnte. das verschwand er auf einmal. Heboric meinte, dass Fener nun in der Welt der Sterblichen und verwundbar war. Er hatte Angst und versteckte sich[10].

Die eisige Zeit Bearbeiten

Die Söldnerkompanie der Grauen Schwerter, welche Fener geweiht war, nahm einen Kontrakt des Herrschers der Stadt Capustan an, um diese vor der Pannionischen Domäne zu verteidigen. Die Anführer der Söldner waren Brukhalian, Karnadas und Itkovian, Todbringendes Schwert, Destriant und Schild-Amboss des Gottes.

Rath'Fener, der Hohepriester Feners in der Stadt, plante sich selbst zum Destriant zu ernennen, unwissend, dass mit Karnadas der wahre Destriant in der Stadt war[11].

Bei einem Treffen des Maskenrates mit Hetan und Cafal stellte sich heraus, dass die Gebeine der ältesten Vorfahren der Barghast unter dem Knecht begesetzt worden waren. Dadurch dass diese nun freigelegt und an ihre Nachfahren zurück gegeben worden waren, erhielten die Ahnengeister der Barghast nun die Chance zu Göttern aufzusteigen. Dies war möglicherweise der Grund wieso Fener furchterfüllt durch Brukhalian Itkovian befahl, um jeden Preis mehr über die Pläne der beiden Barghast herauszufinden, um die Gebeine aus der belagerten Stadt heraus zu bringen[12].

Anhänger Bearbeiten

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Die Gärten des Mondes, Glossar, Seite 791
  2. Die Gärten des Mondes, Kapitel 20, Seite 640
  3. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 7, Seite 323
  4. Das Reich der Sieben Städte, Prolog, Seite 10
  5. Das Reich der Sieben Städte, Prolog, Seite 12
  6. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 3, Seite 129
  7. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 7, Seite 323-324
  8. 8,0 8,1 Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 6, Seite 265
  9. Die eisige Zeit, Kapitel 10, Seite 511-512
  10. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 7
  11. Die eisige Zeit, Kapitel 7, Seite 331-332
  12. Die eisige Zeit, Kapitel 10
AbkürzungenSeitennummerierungFormatierung von Quellenangaben

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