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Ganoes Stabro Paran war der älteste Sohn des adeligen Hauses Paran und ein Adeliger in der malazanischen Armee. Er wurde im Jahr 1142 von Brands Schlaf in der Hauptstadt Unta geboren.

Er wurde als gutaussehend beschrieben, mit schwarzem Haar und breiten Schulter.

Seine Schwestern waren Tavore und Felisin.

Paran neigte zu einem eher respektlosen Umgang mit Autoritäten, was er möglicherweise von seinem napanesischen Tutor übernommen hatte[1]. Er war meistens sehr direkt und sprach frei heraus.

Geschichte Bearbeiten

Paran begleitete seinen Vater in seiner Kindheit häufiger auf seinen Geschäftreisen, wenn dieser durch Quon Tali reiste um mit Handelspartnern und Vertreter des Malazanischen Imperiums über seine Pferde und seinen Wein zu verhandeln. Er glaubte in seiner Kindheit fest an Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit, und hatte beschlossen ein Soldat zu werden.

Die Gärten des Mondes Bearbeiten

1154 BS Bearbeiten

Im Jahr 1154, dem letzten der Herrschaft Kellanveds, war Paran, während der Unruhen im Mausviertel, in Malaz in Mocks Feste. Dabei traf er Fiedler, Elster, den Kommandanten der 3. Armee die den Aufstand niederschlug, und Laseen, die spätere Imperatrix. Er wurde Zeuge eines Streits zwischen den letzteren beiden. Als er Elster erzählte, dass er später Soldat werden wollte, riet dieser ihm davon ab[2]

1161 BS Bearbeiten

Paran trat trotzdem, gegen den Willen seines Vaters der Armee bei, und war im Jahr 1161 BS, aufgrund der Beziehungen seiner Familie, ein Leutnant in der 8. Kavallerie von Itko Kan. Dort war er einer von denen die das Massaker von Itko Kan untersuchten und erregte die Aufmerksamkeit von Mandata Lorn, unter anderem aufgrund seiner sehr direkten Art. Er ritt nach Gerrom um Nachforschungen anzustellen, musste aber feststellen das dort jemand schon sehr gründlich Spuren verwischt hatte. Auf dem Rückweg wartete Topper auf ihn, der Meister der Klaue, um ihn über das imperiale Gewirr nach Unta zu bringen. Dort traf er auch Laseen wieder, die sich noch an ihn erinnerte. Er wurde dem Kommando von Mandata Lorn unterstellt.[3]

1163 BS Bearbeiten

Ganoes Paran by Yapattack.jpg

Ganoes Paran von Yapattack

Im Winter 1163 BS war er unterwegs nach Genabackis um auf Befehl von Lorn das Kommando über die Brückenverbrenner zu übernehmen. Topper überbrachte ihm die Nachricht, das Leida gefunden worden war, als Rekrutin in Elsters Trupp. Laseen vermutete, dass sie die Brückenverbrenner, oder sogar Dujek und die gesamte 2. und 3. Armee[4] korrumpiert hatte. Paran hielt diesen Verdacht für reine Paranoia. In Genabaris traf er einen Agenten der Klaue und reiste danach mit einem Grünen Moranth auf einem Quorl nach Fahl weiter.[5]

Nachdem er von einem Schwarzen Moranth in der Nähe der Stadt abgesetzt worden war, wurde er von Toc dem Jüngeren, der letzten überlebenden Klaue in der 2., 5. und 6. Armee empfangen. Dieser informierte ihn darüber, dass die Brückenverbrenner beinahe ausgelöscht worden waren und Einarms Heer kurz vor der Rebellion stand, da sowohl Dujek als auch Elster viele Anhänger hier hatten. Toc bot Paran seine Hilfe an, sollte er sie brauchen.[6]

Paran machte sich auf die Suche nach den Brückenverbrennern und traf Tippa und Fahrig in den Soldatenunterkünften erstere teilte ihm mit das er bei ihnen wohl nicht lange überleben würde. Im Astloch traf er Fäustel, Trotter und Igel danach beim Kartenspiel. Auf dem Weg zu seiner Unterkunft wurde er von Leida ermordet.[7]

Paran wurde von Oponn wiederbelebt um ihn als Werkzeug zu benutzen. Sie boten dem Diener des Vermummten im Austausch für Paran den sinnlosen Tod einer Person an die ihm nahe stand. Er traf vor den Tor des Vermummten auch Schattenthron. Er wurde von Tippa und Fahrig gefunden, wobei sie ihn zuerst für tot hielten und von den Brückenverbrennern bei Flickenseel versteckt.[8]

Als Flickenseel und Locke vom Schattenhund Giar angeriffen wurden, konnte Paran diesen mit seinem Schwert Zufall verletzen und vertreiben.[9]

Während seiner Genesung hatte er eine kurze Romanze mit Flickenseel.[10] Nachdem Flickenseel aufgebrochen war um die Brückeverbrenner zu warnen traf er sich mit Toc dem Jüngeren um ebenfalls nach Darujhistan zu reisen bevor Lorn und Tool die Brückenverbrenner erreichen würden.[11] Unterwegs fanden sie die verbrannten Überreste von Flickenseel und Bellurdan.

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Paran und Anomander von Slaine69

Die beiden wurden von Locke überfallen, welcher Toc in ein Portal ins Chaos schleuderte. Locke wurde aber von den Schattenhunden getötet, welche der Schattenthron dorthin geschickt hatte, bevor er Paran töten konnte. Anomander Rake rettete Paran vor den Schattenhunden und tötete zwei von ihnen, Doan und Ganrod. Er stellte auch fest das Paran nicht mehr ein Werkzeug Oponns war, aber sein Schwert Zufall nach wie vor. Er gab ihm den Rat es wegzuwerfen oder seinem schlimmsten Feind zu geben, sollte sich sein Glück wenden.[12]

Nachdem Rake gegangen war hatte Paran kurz einen Zusammenbruch über den Verlust von Toc. Er hatte die Vermutung, dass Oponn ihn manipuliert hatte. Er berührte das Blut eines der Schattenhunde und fand sich im Inneren von Dragnipur wieder. Es gelang ihm die beiden Schattenhunde zu befreien, indem er sie, mit Oponn als Köder, durch ein Portal nach Kurald Galain zu schicken. Er fand sich danach auf der Ebene wieder, wo der Kampf stattgefunden hatte. Die Körper der Hunde waren verschwunden. Er setzte seinen Weg nach Darujhistan fort.[13]

Ein paar Tage später geriet er in eine Bhederin-Herde und wurde von den Rhivi, die die Herde begleiteten angegriffen. Er konnte sie mithilfe von Zufall und viel Glück abwehren und traf auf eine junge Silberfuchs und die Mhybe. Sie ließen ihn ziehen und er glaubte Flickenseel in Silberfuchs zu erkennen[14]. In den Gadrobi-Hügeln traf er auf den verwundeten Coll. Nach anfänglichem Misstrauen erzählten die beiden einander ihre Lebensgeschichte und schlossen Freundschaft. Paran versprach Coll nach Darujhistan zu begleiten[15].

Paran brachte Coll zum Phoenix. Seine Wunde hatte sich infiziert und es sah nicht gut für ihn aus. Paran traf Kalam im Phoenix und befahl im Fäustel zu holen. Später, nachdem Colls Leben gerettet war, klärte er Elster und den 9. Trupp über Lorns und Tool Anwesenheit auf. Mithilfe eines Imperialen Zepters nahm Elster Kontakt zu Dujek, welcher sie darüber informierte, dass die Rebellion unvermeidlich war. Paran schloss sich ihnen offiziell an.[16]

Der Plan der Brückenverbrenner bestand darin die Stadt ins Chaos zu stürzen, damit Dujek und seine zehntausend mit dem Vorwand die Ordnung wieder herstellen zu wollen die Stadt besetzen konnten, ohne das es zu einer Belagerung oder Aufständen gegen die Malazaner kommen würde. Dujek rechnete bis dahin schon vom Malazanischen Imperium ausgestoßen worden zu sein. Der Reichtum der Stadt sollte genutzt werden um dem Pannionischen Seher entgegen zu treten, der im Süden sein Reich vergrößerte und Völkermord betrieb.[17]

Paran und Kalam planten Lorn zu töten sollte sie auftauchen. Sie brachen dann zu Simtals Fest auf[18]. Dort trafen sie Apsalar an einem sich bildenden Azathhaus, welches aus dem Finnest des Jaghut-Tyrannen Raest gewachsen war. Später verteidigte er das Haus zusammen mit Onos T'oolan gegen den Finnest. Dabei zeigte sich zum ersten mal der Einfluss des Blutes der Schattenhunde, welches er berührt hatte. Als der Finnest ihn mental versklaven wollte erwachte etwas in Paran und er griff den FInnest mit bloßen Händen und Zähnen an und begann ihn in Stücke zu reißen. Dabei hörte er in seinem Inneren ein Heulen[19]. Er hatte kurz darauf ein Zusammentreffen mit Cotillion und Ruud. Er gab Cotillion Zufall, da er der Meinung war, dass sich sein Glück gewendet habe und Ruud verschonte ihn, da er eine Art Blutsverwandschaft wahrnahm[20]. Danach machte er sich auf um Mandata Lorn zu finden. Als er sie aber fand, lag sie bereits im Sterben. Nach ihrem Tod nahm er ihr Otataral-Schwert an sich und nahm ihren Leichnam mit[21].

Er begrub sie später und kehrte mit den Brückenverbrenner zu Einarms nun ausgestoßenem Heer zurück.[22]

Die eisige Zeit Bearbeiten

Paran und die Brückenverbrenner waren damit beauftragt worden die Zölle auf den Straßen welche die Stadt Fahl mit Darujhistan verbanden einzusammeln um dazu beizutragen Einarms Heer zu finanzieren. Die meisten Brückenverbrenner hatte ihn noch immer nicht wirklich als Hauptmann akzeptiert und misstrauten ihm, während er zunehmend und Schmerzen litt und schwermütig wurde, Er vermutete einen Zusammenhang zwischen seinem verschlechternden Zustand und dem Blut des Schattenhundes in seinen Adern. Elster machte sich Sorgen um ihn und bot ihm ein anderes Kommando an, was Paran aber ablehnte. Der Kommandant befahl deswegen Fäustel herauszufinden was mit Paran nicht stimmte, und ihm den Rücken freizuhalten[23].

Von Dujek erfuhr er von Tod seiner Eltern, dass Tavore zur Mandata ernannt worden war und Felisin während der Säuberung des Adels Unta in die Otataral-Minen hatte verbannen lassen. Er zweifelte zwar nicht daran, dass Tavore einen Plan hatte um ihre kleine Schwester da wieder raus zu holen, aber er hatte Angst was ihr währenddessen alles zustoßen würde. Er mutmaßte sogar, ob der Tod nicht vielleicht gnädiger für Felisin wäre[24].

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Herr der Drachenkarten von Artsed

Er zeigte Anzeichen von besonderen Fähigkeiten, so konnte er zum Beispiel die Aura von Rakes Drachengestalt auf große Entfernung sehen. Es wurde schließlich enthüllt, dass Paran der neue Herr der Drachenkarten war, wobei seine erste Karte auf der Rückseite des Tisches erschien, den Igel und Fiedler für Betrügereien bei Spielen mit den Drachenkarten manipuliert hatten. Als Fäustel ihn untersuchte stellte er zudem fest, dass der Hauptmann auf dem Weg war aufzusteigen, sich aber unterbewusst dagegen wehrte, was zu seinen Schmerzen führte. Verantwortlich dafür war wohl das Blut eines Schattenhundes, welches Paran berührt hatte, und nun durch seine Adern floß. Er war unzufrieden über seine neue Rolle im Spiel der Götter, auch weil er keine Ahnung hatte worin sie eigentlich bestand.

Nach dem Treffen von Dujek Einarm mit Caladan Bruth und Anomander Rake, bei dem eine Allianz zwischen ihren Streitkräften geschlossen wurde um die Pannionische Domäne zu bekämpfen, traf Paran Silberfuchs, die wiedergeborene Flickenseel wieder, welche mittlerweile aufgrund ihres magischen Wachstums die Gestalt eines jungen Mädchens hatte. Sie erzählte ihm von seiner Rolle als Herr der Drachenkarten, sowie den Namen dem ihm die Rhivi gegeben hatten, Jen'isand Rul, "Der Wanderer im Inneren des Schwertes", und schuf ein magisches Band zwischen ihnen beiden, damit sie einander finden konnten. Ziel dieses von Elster arrangierten Treffens war es gewesen, Flickenseels Seele zur Dominanz in Silberfuchs zu verhelfen[25].

Beim Treffen mit der Delegation aus Darujhistan traf Paran seinen Freund Coll wieder. Er wurde von Paran ausgesand um Bruths gestohlenen Kartentisch zu finden, was ihm mithilfe der Mhybe gelang. Er befahl Tippa, Blend, Spindel und Igel den Tisch zurückzutragen, unwissend, dass auf dessen Unterseite die erste Karte für den Herr der Drachenkarten gezeichnet worden war. Er sah danach wie Anomander Rake in Drachengestalt das Lager erreichte und bekam von Elster den nächsten Auftrag für die Brückenverbrenner[26].

Paran und die Brückenverbrenner wurden vorausgeschickt um mithilfe von Trotter eine Allianz mit den Weißgesicht-Barghast zu schließen. Allerdings wurde er noch während des Aufbruchs auf magische Weise zurück ins Lager der verschiedenen Armeen transportiert, als Kruppe den Tisch mit Parans Karte untersuchte und dieser zu schweben begann. Er landete mitten in einer sich anbahnenden Auseinandersetzung, weil Kallor lautstark dazu aufrief Silberfuchs zu töten, da sie die Beschwörerin der T'lan Imass war. Paran reiste kurzzeitig mit seinem Geist zum Finnesthaus in Darujhistan, wo er auf Raest traf. Dort erfuhr er einiges über seine Rolle, den Krieg der Götter mit dem Verkrüppelten Gott und die Krankheit Brands erfuhr, welche von letzterem vergiftet wurde. Auch die Rolle von Caladan Bruth und dem Hammer den Brand ihm gegeben hatte wurde ihm klar. Als er wieder die Augen öffnete war er zurück im Lager bei Fahl, wo der Schnelle Ben die Situation entschärfen konnte. Er verweigerte Elster danach antworten, da er selbst erst noch die ganze Situation verstehen musste, und bot ihm seinen Rücktritt an, was dieser aber ablehnte. Danach brach er mit den Brückenverbrennern und Twist auf[26].

Paran war sich klar darüber, dass ihr Überleben bei den Weißgesicht-Barghast davon abhing, ob Trotter einen Zwikampf um die Führerschaft der Clans gewinnen würde[27]. Bei den Weißgesicht-Barghast gelang es Trotter einen Sohn von Humbrall Taur, dem Kriegsführer der Clans, zu töten und somit zum neuen Anfüherer zu werden, sein Kehlkopf war aber im Kampf eingedrückt worden, weshalb sein Überleben so lange nicht sicher war, bis Fäustel eintraf um ihn zu heilen. Die Barghast konnten mithilfe des Schnellen Ben zum Marsch auf die von der Pannionischen Domäne belagerte Stadt Capustan bewegt werden.

Der Tag des Sehers Bearbeiten

Die Brückenverbrenner waren die ersten, die nach Capustan vorstoßen konnten, dessen Mauern bereits gefallen waren, welches aber noch immer von den Verteidigern verteidigt wurde. Sie trafen auf Grantl und die Überreste seiner Freiwilligenarmee, welche sich auf das Dach eines Hauses zurückgezogen hatten, nachdem die unteren Etagen mit den Leichen ihrer Feinde verstopft waren. Sie bezogen ebenfalls auf dem Dach Stellung und beobachteten das Eingreifen der Weißgesicht-Barghast, welches die Belagerung schließlich beendete. Auf dem Dach erreichte das Misstrauen einiger Brückenverbrenner ihren Höhepunkt und Fahrig wollte Paran sogar töten. Dieser drehte ihnen sogar den Rücken zu, da ihm mittlerweile alles egal war. Während Fäustel ihn vor seinen Kameraden verteidigte und zumindest Tippa ein schlechtes Gewissen machte, hatte Paran eine Vision vom Fall Feners, wie er von drei zerlumpten Gestalten bei einem Monolithen in der Wüste aus seinem Gewirr gerissen wurde. Der Teil von Nachtfrost in Silberfuchs nimmt Kontakt zu ihm auf und seine Wut verdrängt seine Schmerzen und seinen Todeswunsch. Er teilt ihr mit, dass er sich nicht von ihr, noch von einem anderen Gott manipulieren lassen würde, und das die Götter sich aus den Leben der sterblichen heraushalten sollten. Sie versucht ihn davon zu überzeugen, dass sie auf der selben Seite stehen und das Draconus befreit und Dragnipur zerstört werden muss. Fäustel weckt Paran aus seiner Trance und sie brechen zusammen mit Grantl und seinen Anhängern zum Knecht auf. Dort werden sie Zeuge der Bestrafung von Rath'Fener durch Itkovian. Als Itkovian danch die Stadt säuberte und den Kummer und die Seelen der Gefallenen in sich aufnahm, obwohl ihn sein Gott verlassen hatte, half Paran ihm zusammen mit Fäustel und den Geistern der Barghast dabei. Danach wurde er Zeuge wie die Barghast ihre Vorfahren in Anspruch nahmen.

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Der Herr der Drachenkarten von Celtic Botan

In seiner Rolle als Herr der Drachenkarten bat Cafal ihn darum, die Götter der Barghast zu segnen, damit diese endlich aufsteigen würden um ihren Platz im Pathenon einzunehmen. Paran erbat sich Bedenkzeit. Vor dem Knecht traf er auf Grantl und die beiden diskutierten über Götter, sowie das neue Haus der Ketten des Verkrüppelten Gottes, welchem die anderen Götter einen Platz in den Drachenkarten verweigern wollten. Der Schnelle Ben kam hinzu, mit einer Nachricht vom Vermummten, welcher dies ebenfalls verhindern wollte. Die drei beschlossen das es eine gute Idee wäre wenn Paran dem Haus seinen Segen geben würde, teils damit der Angekettete sich jetzt an die Regeln halten musste, aber auch um den Göttern eins auszuwischen.

Als Einarms Heer und seine Verbündeten, nun verstärkt durch die Weißgesicht-Barghast, die überlebenden Grauen Schwerter und Trakes Legion, das befreite Capustan verließen trafen Paran und Silberfuchs aufeinander. SIe war auf der Suche nach ihrer Mutter, der Myhbe, welche von Murillio und Coll weggebracht worden war, in der Hoffnung ihr helfen zu können. Paran gab Silberfuchs und ihrem Verhalten dafür die Schuld während sie jegliche Erklärung ihrerseits verweigerte. Die beiden erkannten, dass es wohl keine romantischen Gefühle mehr zwischen ihnen gab.

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Paran im Kampf mit dem Kondor von Dejan Delic

Sie reisten nach Süden um Korall zu belagern, der Rückzugsort des Sehers. Paran heckte dabei zusammen mit dem Schnellen Ben einen Plan aus um Brand vor dem Gift des Verkrüppelten Gottes zu retten und den Tod der Göttin zu verhindern. Auf dem Marsch beförderte er Tippa zum Leutnant und zu seiner Stellvertreterin. Von ihr und Blend erfuhr er, dass keiner der Brückenverbrenner mittlerweile mehr an seiner Loyalität ihnen gegenüber zweifelte. Die Brückenverbrenner gehörten zu Dujeks Vorhut und waren essentiell für die Eroberung der äußeren Verteidigungsanlagen von Korall und deren Verteidigung, vorallem der Schnelle Ben. Als die Pannonier zum Angriff übergingen wurden sie von einem der Kondore des Sehers unterstützt, einem Wesen in Gestalt eines Vogels, von dem aber irgend etwas mächtiges Besitz ergriffen hatte. Paran tötete ihn indem er das Blut des Schattenhundes in ihm nutzte und mit einem Hund aus Schatten, der mit ihm eins war, den Vogel angriff. Der Schnelle Ben erkannte, dass die Magie Kurald Emurlahn war. Der Hauptmann wurde bei dem Angriff verletzt und konnte sich später nicht mehr an die Einzelheiten erinnerte. Da die Verstärkung sich verspätete beschlossen sie die Stadt anzugreifen, statt auf ihre Auslöschung zu warten. Die Brückenverbrenner waren getreu ihrem Motto die ersten die sich in die Stadt schlichen und für die anderen ein Loch in die Mauer sprengten. Er überließ die anderen Brückenverbrenner Tippa und machte zusammen mit Ben jagt auf den Seher.

Es gelang ihnen den Seher zu entführen und vor Kilava Onass zu retten. Sie brachten die beiden durch ein Portal nach Morn, wo sie mit den Finnest der K'Chain Che'Malle Matrone den Riss versiegelten und so die Schwester des Sehers befreiten, welche dort eingesperrt worden war, seid Kilava vor Jahrtausenden die beiden Jaghut-Kinder in den Riss geschickt hatte im Glaube ihnen zu helfen. Die Hexe von Tennes erschien und öffnete ein Portal zu Brands Gewirr, wo Pannion, der Seher, mithilfe von Omtose Phellack die Infektion des Verkrüppelten Gottes verlangsamte und mit seiner Schwester ohne Angst vor den T'lan Imass aufziehen konnte. Bevor die beiden Jaghut und die Hexe die anderen verließen äußerte er sein bedauern über alles was er getan hatte, und seine Hoffnung vielleicht irgendwann Kilava verzeihen zu können und verziehen zu bekommen.

Paran, Ben und Kilava kehrten mit einem von Paran erschaffenen Portal nach Korall zurück, wo sie von den schweren Verluste der Brückenverbrenner erfuhren. Diese waren in Mondbrut zur letzten Ruhe gebettet worden und soltlen mit der zerstörten Himmelsfestung im Meer versinken. Paran und Ben besuchten ihre gefallen Kameraden noch ein letztes Mal, wobei der Herr der Drachenkarten sie segnete, was weitreichende Folgen haben sollte.

Paran wurde mit den überlebenden Brückenverbrenner, außer dem Schnellen Ben, von Dujek Einarm offiziell für Tod erklärt und großzügig mit Geld ausgestattet nach Darujhistan geschickt um sich zur Ruhe zu setzen. Die anderen Überlebenden waren Tippa, Blend, Fahrig, Spindel, Blauperl und Fäustel. Er zog zu Raest ins Finnesthaus während die anderen K'ruls Bar eröffneten, in einem angeblich verfluchten Tempel. Er war am Abend der Eröffnung dabei, als Duiker die Geschichte der Kette der Hunde erzählte.

Zitate Bearbeiten

Topper: "Die Imperatrix erwartet Gehorsam von ihren Dienern und fordert Loyalität"
Paran: "Jeder vernünftige Herrscher würde es genau andersrum machen - das Erste fordern und das Zweite erwarten"
―Paran und Topper auf dem Weg nach Genabackis[src]

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Die eisige Zeit, Kapitel 2, Seite 103
  2. Die Gärten des Mondes, Prolog
  3. Die Gärten des Mondes, Kapitel 1
  4. Hier ist tatsachlich von der 3. und nicht der 6. Armee die Rede.
  5. Die Gärten des Mondes, Kapitel 3, Seite 112-119
  6. Die Gärten des Mondes, Kapitel 3, Seite 135-139
  7. Die Gärten des Mondes, Kapitel 3, 142-147
  8. Die Gärten des Mondes, Kapitel 4,
  9. Die Gärten des Mondes, Kapitel 4, Seite 190-194
  10. Die Gärten des Mondes, Kapitel 9
  11. Die Gärten des Mondes, Kapitel 10, Seite 368-371
  12. Die Gärten des Mondes, Kapitel 15
  13. Die Gärten des Mondes, Kapitel 15, Seite 535-543
  14. Die Gärten des Mondes, Kapitel 16, Seite 562-567
  15. Die Gärten des Mondes, Kapitel 16
  16. Die Gärten des Mondes, Kapitel 18
  17. Die Gärten des Mondes, Kapitel 19, Seite 631-633
  18. Die Gärten des Mondes, Kapitel 21, Seite 678
  19. Die Gärten des Mondes, Kapitel 22
  20. Die Gärten des Mondes, Kapitel 23, Seite 739-742
  21. Die Gärten des Mondes, Kapitel 23, Seite 757-759
  22. Die Gärten des Mondes, Epilog
  23. Die eisige Zeit, Kapitel 2
  24. Die eisige Zeit, Kapitel 4, Seite 174-176
  25. Die eisige Zeit, Kapitel 4
  26. 26,0 26,1 Die eisige Zeit, Kapitel 5
  27. Die eisige Zeit, Kapitel 8, Seite 440-441
AbkürzungenSeitennummerierungFormatierung von Quellenangaben

Das Bild in der Infobox ist eine Interpretation von Ganoes Paran, gezeichnet von Corporal Nobbs

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