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Gerüchteweise

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Gerüchteweise war ein Gedicht von Fisher Kel Tath.

Erster bekannter Ausschnitt[1] Bearbeiten

Welcher Glücksfall hat unsere Sinne berührt?
Jene schaukelnde Gewitterwolke,
die über die ruhigen Wasser des Sees strich,
und die Schatten eines einzigen Tages umspann
wie ein Rad, das uns
vom Morgen zum Abend gerollt hat

Welche Winde ächzten entsetzliche Warnungen?
Dort, in den freundlichen Wellen, die uns einen tanzenden Korken in den Weg spülten,
dessen feine, magentafarbene Fährte heranwehte, wie ein Schmuck aus Blumenblättern,
die doch nur Asche sind
im karmesinroten Zwielicht ...

Gerüchteweise
Fisher (geb. ?)



Zweiter bekannter Ausschnitt[2] Bearbeiten

Und wenn dieser Mann dich in deinem Träumen sieht,
während du in der brütenden Hitze
der Sommernacht unter dem stämmigen Ast
eines Baumes schwankst
dein Schatten verborgen
über dem geknotenen Seil,
dann wird der Windhauch seines Vorbeiziehens
deine steifen Glieder bewegen
als würdest du laufen ...

Gerüchteweise
Fisher (geb. ?)



Dritter bekannter Ausschnitt[3] Bearbeiten

Gerüchte wie zerfetzte Fahnen
im Wind knatternd und widerhallend
in den Straßen dort unten
erzählten die Geschichte von den Tagen ...
's wurde gesagt, dass ein Aal ans Ufer geschlüpft sei,
oder nicht einer sondern tausend,
unter einem zerklüfteten Mond, der tot sein mochte,
's wurde gesagt, dass eine Klaue langsam
über die Pflastersteine der Stadt kratzte, selbst als
ein Drache gesehen wurde,
wie er silbern und schwarz hoch am Nachthimmel dahinglitt.
's wurde, sagen sie, auf den Dächern
der Todesschrei eines Dämons gehört,
in einer Nacht des Blutes
als des Meisters hundert Hände
einhundert Dolche ins Dunkel entließen,
und 's ward erzählt, dass eine Dame
in der Maske einer Hochgeborenen ungebetenen Gästen
ein Fest geboten, an das sie sich erinnern sollte ...

Gerüchteweise
Fisher (geb. ?)



Vierter bekannter Ausschnitt[4] Bearbeiten

Ich habe ein Gerücht entstehen sehen
rund um das behagliche Geheimnis
das unter der Sonne liegen blieb
in den Hügeln der Gadrobi

wo die Schafe sich zerstreut haben
von Wolfsgeheul getrieben
und die Schäfer geflohen sind
vor dem Wispern des Sandes

und es glänzte im hellen Licht
ein Herz so hart wie Stein
während der Schatten der Tore von Nirgendwo
über den treibenden Sand der Heimat kroch

Ich habe dieses Gerücht entstehen sehen
hunderttausend Jäger des Herzens
in einer Stadt, die in blaues Licht getaucht war...

Gerüchteweise (I.I-IV)
Fisher (geb. ?)



Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Die Gärten des Mondes, Kapitel 5, Seite 196
  2. Die Gärten des Mondes, Kapitel 5, Seite 197
  3. Die Gärten des Mondes, Sechstes Buch, Seite 576
  4. Die Gärten des Mondes, Epilog, Seite 779
AbkürzungenSeitennummerierungFormatierung von Quellenangaben

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