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Der Gott der Semk war ein bösartiger Aufgestiegener, welcher vom Stamm der Semk erehrt wurde. Er erwählte sich Zauberpriester aus ihren Reihen und kanalisierte seine Wut durch sie, ohne Rücksicht auf deren Leben zu nehmen. Viele von ihnen starben da sie der Magie nicht gewachsen waren, woraufhin er einfach neue Magier erwählte[1].

Geschichte Bearbeiten

Der Gott der Semk war ein Aufgestiegener aus einer längst vergangenen Zeit, der zusammen mit vielen Leichen in einem Gletscher den die Jaghut heraufbeschworen hatten eingeschlossen worden war. Der Gletscher befand sich in einem Gewirr oder auch vielleicht in einer anderen Zeit. Er konnte sich nicht befreien und war dadurch wahnsinnig geworden[2].

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Da ihre Magie direkt von ihrem Gott kam wären die Semk zu Beginn der Wirbelwind-Rebellion neben den Waerlogas der Wickaner die einzigen die Magie ausüben konnten, da die Gewirre durch Vielwandler und Wechselgänger welche auf dem Pfad der Hände waren unnutzbar gemacht wurden. In der Schlacht an der Sekala-Furt töteten die Magier der Semk zwei Waerlogas der Wickaner. Deren Anführer Sormo E'nath beschloss daraufhin den Gott direkt anzugreifen. Zusammen mit Nil und Neder, den beiden mächtigsten Waerlogas neben ihm und dem Imperialen Historiker Duiker reisten sie in das Gewirr des Semkgottes, und und hetzten die Geister des Landes auf ihn, welche ihn in Stücke rissen[3].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Einer der Erdgeister die den Gott der Semk töteten wurde von einem Stück seines Fleisches und der darin enthaltenen Macht korrumpiert und verriet die anderen Geister. Dieses Fragment des Gottes wurde in einen Semk gesperrt, von welchem der rasende Aufgestiegene Besitz ergriff, wobei alle seine Körperöffnungen zugenäht wurden, um die Macht in seinem Körper zu halten. Die Bauchregion, in der das Fragment lag, war mit dicken Ledergürteln geschützt um zu verhindern, dass das Fragment seinem Wirt entrissen wurde[4].

Der besessene Semk leitete die Angriffe der Tithansi gegen die Kette der Hunde. Als Coltaine deren Kriegshäuptling in einem Überfall auslöschen wollte um diese Gefahr zu bannen, sandte er einen Trupp aus zu dem auch Lull, Duiker und Nil gehörten. Diesen gelang es den Kriegshäuptling zu töten, sie erkannten aber zu spät, dass der Semk die wahre Bedrohung war. Es gelang ihnen nicht ihn zu vernichten, selbst mit Moranth-Munition, und sie mussten sich zurückziehen. Bei dieser Aktion verloren sie siebzehn Soldaten und einen Waerloga[5].

Perl und Lostara Yil, die Aktion im Geheimen unterstützten sahen sich auch auf einmal dem Semk gegenüber, gegendessen Magie sie ebenfalls nichts ausrichten konnten. Sie wurden von der Dämonin Apt gerettet, die den Semk angriff und ihm das Fragment aus dem Körper riss, um es dann wegzuschleudern. Der Körper des Semk schien danach zusammenzufallen, torkelte aber trotzdem noch in die Richtung, in die Apt das Ding geworfen hatte[6].

Es gelang dem Semk, dass Fragment wieder zu erlangen. Während der Schlacht am Gelor-Kamm führte er den vierten Teil von Kamist Reloes Armee, eine große Anzahl von Reiterkriegern der Tithansi, in einem Angriff auf die schlecht verteidigten Flüchtlinge und das Vieh der Malazaner. Dabei geriet er in eine Falle, die Sormo E'nath zusammen mit den Geistern des Landes vorbereitet hatte. Während die Geister ihn diesmal endgültig vernichteten, machte der Wiesel-Clan seine Soldaten nieder[7].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 10, Seite 487
  2. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 10, Seite 492-493
  3. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 10
  4. Im Bann der Wüste, Kapitel 2, Seite 88-90
  5. Im Bann der Wüste, Kapitel 2
  6. Im Bann der Wüste, Kapitel 2, Seite 126
  7. Im Bann der Wüste, Kapitel 3, Seite 164
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