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Humbrall Taur war ein Barghast vom Clan der Senan und der Kriegshäuptling der Weißgesichter. Zu seinen Kindern gehörten unter anderem Hetan, Cafal und Netok[1].

Er war ein riesiger, tierischer Mann, welcher sich mit den verwitterten, behaarten Häten entbeinter menschlicher Schädel schmückte. Sein Harnisch bestand, der Tradition der Senan entsprechend, aus einer großen Anzahl einander überlappender Münzen unbekannter Herkunft[2].

Laut Cafal war sein Vater in der Lage die Brust eines Mannes in seiner Umarmung zu zerquetschen, beidhändig Hakenschwerter zu schwingen und zehn Krieger innerhalb weniger Herzschläge zu erschlagen. Doch was die Clans am meisten an ihm fürchteten war seine Klugheit. Von seinen Kindern war ihm Hetan am Ähnlichsten[3].

Geschichte Bearbeiten

Nachdem die Schamanen des Weißgesicht-Clans in ihren Träumen Visionen von Dämonen auf den Grassteppen im Süden ihrer Berge gehabt und auch einen baldigen Krieg mit der Pannionischen Domäne vorausgesagt hatte, wurde Humbrall Taur zum Kriegshäuptling aller Clans der Weißgesichter ernannt. Sein größter Rivale dabei war Maral Eb von den Barahn gewesen. Es gelang ihm die Clans trotz ihrer Rivalitäten und Fehden vorübergehend zu vereinigen. Er sandte seine Kinder Hetan, Cafal und Netok aus, mit dem Auftrag die Dämonen im Süden auszukundschaften und die sterblichen Überreste ihrer ältesten Vorfahren aus Capustan zu bergen. Mithilfe von diesen plante er wohl die Clans zu einen, und so einen bevorstehenden Angriff der Pannionischen Domäne abwehren zu können[4].

Die eisige Zeit Bearbeiten

Dujek Einarm sandte Ganoes Paran und die Brückenverbrenner zu den Weißgesicht-Barghast um sie davon zu überzeugen sich mit ihnen gegen die Pannionische Domäne zu verbünden. Ihr Plan war es Trotter die Führerschaft des Clans übernehmen zu lassen, da seine Abstammung von den ersten Barghast reiner war.

Humbrall Taur musste die Herausforderung von Trotter annehmen und entschied, dass sein jüngster Sohn, welcher noch keinen eigenen Namen hatte aber im Zweikampf unbesiegt war, gegen den Herausforderer antreten würde. Es gelang dem Brückenverbrenner Taurs Sohn zu töten, auch wenn dabei sein Kehlkopf zerschmettert wurde und er von den Heilern Mulch und Fäustel gerettet werden musste. Solange Trotters Überleben noch nicht sicher war hing das Schicksal der Brückenverbrenner noch in der Schwebe, und selbst als er geheilt worden war, weigerte sich Taur der belagerten Stadt Capustan zu Hilfe zu kommen. Es gab keine freundschaftlichen Bande zwischen der Stadt und den Barghast und ihn würden in dieser Sache nur acht weitere Häuptlinge der siebenundzwanzig Stämme unterstützen. Er bot Trotter aber einen Platz unter den Häuptlingen an, auch wenn die Barahn, unter seinem Rivalen Maral Eb, die Gilk und die Ahkrata bereits versuchten Stimmung gegen die Malazaner zu machen und falsche Geschichten in Umlauf brachten. Die Ankunft der Schnellen Bens änderte die Situation aber grundlegend, da Hetan und Cafal die Gebeine der Vorfahren in Capustan gefunden hatten und die Götter der Barghast erwacht waren[5].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Die eisige Zeit, Dramatis Personae, Seite 631
  2. Die eisige Zeit, Kapitel 6, Seite 544
  3. Die eisige Zeit, Kapitel 10, Seite 525
  4. Die eisige Zeit, Kapitel 11, Seite 507
  5. Die eisige Zeit, Kapitel 11
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