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Das Spiel der Götter Wiki

Kallor

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Kallor, dessen vollständiger Name "Kallor Eiderann Tes`thesula" lautete[1], war der Stellvertreter der Befreiungsarmee von Caladan Bruth während des Genabackis Feldzuges.

Er wurde als großer, hagerer, grauer Mann beschrieben, mit uralten, leblosen Augen[2]. Er trug einen bodenlangen Kettenwappenrock und seine Waffe war ein einfaches Bastardschwert[3].

Seim Wappen zierte eine stilisierte Krone[4].

Kallor war ein guter Taktiker und Stratege, doch er widmete sich Unternehmungen wie Feldzuge mit kaum verhohlenen Desinteresse. Die Soldaten empfanden ihm gegenüber keine Loyalität, sondern nur widerwilligen Respekt[5].

Geschichte Bearbeiten

Kurz nachdem das Erste Imperium im Reich der Sieben Städte entstanden worden war, gründete Kallor das Kallorianische Reich auf Jacuruku, unterwarf in einem fünfzig jährigen Krieg den Kontinent und ernannte machte sich zum Hochkönig. Sogar die Ältere Göttin Ardata war ihm tributpflichtig. Er war aber ein grausamer Herrscher, weshalb sich Widerstand gegen ihn bildete. Ein Zirkel von Magier versuchte um ihn zu stürzen einen Gott aus einer anderen Sphäre zu beschwören, was aber katastrophale Konsequenzen hatte. Der Gott wurde in Stücke gerissen, die Magier und ihre Stadt vernichtet, sowie große Teile des Nachbarkontinents Korel zerstört.

Drei Jahre später, im Jahr 119 736 vor Brands Schlaf, kamen die Älteren Götter K'rul, Draconus und die Schwester der Kalten Nächte, nach Jacuruku um seine Schreckensherrschaft zu beenden. Sie fanden auf dem Kontinent aber nur noch Asche und Ruinen vor, den Kallor hatte lieber den ganzen Kontinent zerstört und alle seine Untertanen getötet, als seine Herrschaft über sie Enden zu lassen. Die drei Götter trafen ihn in seinem Thronsaal und verfluchten ihn zu einem ewig währenden sterblichen Leben, ohne die Möglichkeit Aufzusteigen und dazu verdammt immer wieder zu scheitern. Im Gegenzug verfluchte er sie. K'rul dazu in Vergessenheit zu geraten, Draconus dazu, dass seine Schöpfung gegen ihn verwendet werden würde, und die Schwester der Kalten Nächte zu einen Tod durch unmenschliche Hände auf einem Schlachtfeld[6].

Die Gärten des Mondes Bearbeiten

Im Jahr 1163 BS war Kallor Caladan Bruths Stellvertreter in der Befreiungsarmee und war mit ihm im Schwarzhundwald. Bruth traf ihn, nachdem Neuigkeiten von Scharteke erhalten hatte. Kallor äußerte sich Abfällig über den militärischen Erfolg von Jorrick Scharflanze, einem Mitglied der Karmesin-Garde. Er übernahm kurzzeitig das Kommando über die Armee, als Bruth ausritt um sich mit K'azz D'Avore von der Karmesin-Garde zu treffen. Kallor riet Bruth Anomander Rake zu zerstören, anstatt mit ihm verbündet zu bleiben. Sein Rat wurde ignoriert, was Kallor missfiel[7].

Er war später dabei, als die Befreiungsarmee nach Süden marschierte um sich mit Dujek Einarm zu Verhandlungen zu treffen, nachdem dieser von der Imperatrix zum Ausgestoßenen erklärt worden war[8].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Kalam Mekhar fand auf seiner Reise durch das Imperiale Gewirr die verschütteten Überreste eines Palaastes oder Tempels. Er erkannte auf den Bronzeschindeln das Wappen Kallors, dass während des Genabackis Feldzugs im Schwarzhundwald auf einem Banner der Elitetruppen der Befreiungsarmee gesehen hatte. Er hatte auch die Geschichten von Kallor gehört, dem Hochkönig ohne Land und derzeitigem Stellvertreter von Caladan Bruth, der angeblich schon viele Jahrtausende alt war und über ein großes Reich geherrscht hatte, bis er es selbst komplett auslöschte. Der Gedanke daran, dass diese Geschichte wahr waren und seine Freunde dabei ein Bündnis mit solch einem Wahnsinnigen schließen würden, ließ ihn sich um sie fürchten[9].

Die eisige Zeit Bearbeiten

Kallor nahm am Treffen der Befreiungsarmee mit Dujek Einarm und Elster, den Anführern der ausgestoßenen malazanischen Armee bei Fahl teil, bei dem ein Bündnis gegen die Pannionische Domäne geschlossen wurde. Zusammen planten sie den Feldzug gegen die Domäne, zu dem Kallor viel Wissen beisteuern konnte.

Kallor hasste Silberfuchs, da er in ihr die Reinkarnation der Schwester der Kalten Nächte erkannt hatte, welche ihn damals zur Unsterblichkeit verflucht hatte. Er machte aus seiner Feindseeligkeit keinen Hehl und versuchte andere davon zu überzeugen, dass die Abscheulichkeit wie er sie nannte getötet werden musste. Beim Kriegsrat unternahm er einen erneuten Versuch und konfrontierte Silberfuchs damit, dass ihr beschleunigtes Wachstum mit dem schnellen Altern der Mhybe erkauft wurde. Caladan Bruth und Elster griffen ein, wobei letzterer ihn ins Gesicht schlug, dafür das er ein Kind bedroht hatte. Eine weitere Eskalation wurde von Bruth verhindert, da Kallor Angst davor hatte sich mit dem Kriegsherr anzulegen[10].

Nach der Ankunft von Anomander Rake versuchte er diesen auf seine Seite zu ziehen, was beinahe zu einer Konfrontation führte, nachdem Silberfuchs wütend dessen Versuche unterband ihre Natur mit Magie zu ergründen. Während Bruth, Korlat und Elster Silberfuchs beschützten, überlegte Rake sich ob, er Kallors Seite wählen sollte. Die Situation wurde aber von Kruppe, Paran, welcher sich als Herr der Drachenkarten herausstellte, und dem Schnellen Ben entschärft. Der Schnelle Ben ließ Kallor später in ein Loch fallen, dass er mit seinen magischen Fähigkeiten geschaffen hatte, nachdem er von ihn gereizt worden war[11].

Der Tag des Sehers Bearbeiten

Kallor verbündete sich mit dem Verkrüppelten Gott, indem er als Gegenleistung für die Gelegenheit Silberfuchs zu töten versorgt zu sein die Position des Hochkönigs des Hohen Haus Ketten akzeptierte. Er machte seinen Zug während der Schlacht um Korall. Es wäre ihm mit Leichtigkeit gelungen, wenn sich Elster nicht zwischen ihn und Silberfuchs gestellt hätte. Dies hatte zur Folge, dass Elster durch die Hand von Kallor getötet wurde. Kallor verschwand daraufhin in das Gewirr des Verkrüppelten Gottes.
Bedeutende Spoiler zu Ende.

Zitate Bearbeiten


Kallor sagte: "Ich bin schon durch dieses Land gewandert, als die
T'lan Imass kaum mehr als Kinder waren. Ich habe Armeen
kommandiert die hunderttausend Kämpfer zählten. Ich habe ganze
Kontinente das Feuer meines Zorn spüren lassen und habe
auf alten Thronen gesessen. Verstehst du, was ich damit sagen will?"
"Ja" erwiderte Caladan Bruth, "du lernst es nicht"

―Gespräche während des Krieges
(der Stellvertretende Kommandeur Kallor spricht mit Kriegsherr Caladan Bruth)
aufgezeichnet von Vorreiter Hurlochel[DGdM [src]]

Anmerkungen und QuellenangabenBearbeiten

  1. Die eisige Zeit, Prolog, Seite 29
  2. Die Gärten des Mondes, Kapitel 10, Seite 384
  3. Die eisige Zeit, Kapitel 3, Seite 117
  4. Im Bann der Wüste, Kapitel 3, Seite 166
  5. Die eisige Zeit, Kapitel 3, Seite 118
  6. Die eisige Zeit, Prolog
  7. Die Gärten des Mondes, Kapitel 10, Seite 384-385
  8. Die Gärten des Mondes, Kapitel 24, Seite 771
  9. Im Bann der Wüste, Kapitel 3, Seite166-167
  10. Die eisige Zeit, Kapitel 3
  11. Die eisige Zeit, Kapitel 5
AbkürzungenSeitennummerierungFormatierung von Quellenangaben

Das Bild in der Infobox ist eine Interpretation von Kallor, gezeichnet von Corporal Nobbs

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