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Korbolo Dom war eine napanesische Faust[1] in der Malazanischen Armee und war in Halaf stationiert. Wie alle Napanesen hatte blaue Haut.

Kalam Mekhar erinnert sich an ihn als einen hervorragenden aber blutrünstigen Strategen. Er ersetzte Elster nach der Raraku und wurde wiederum von Dujek Einarm ersetzt. Laseen fand ihn auch zu blutrünstig für diese Position und versetzte ihn nach Halaf, als Befehlshaber dortigen Truppen, um ihn dort versauern zu lassen[2].

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Er heiratete eine Einheimische, die Tochter des letzten heiligen Beschützers von Halaf. Als dann die Wirbelwind-Rebellion ausbrach schlug er sich auf die Seite der Aufständischen und wandte sich gegen das Imperium. Laut Keneb musste er die Hälfte seiner Soldaten hinrichten, da sie sich weigerten ihm zu folgen. Die andere Hälfte legte ihre Uniformen ab und wurden Teil von Doms neuer Söldnerkompanie, der Wirbelwind-Legion. Ihr erstes Ziel war die Stadt Orbal. Sie ritten als Verbündete in die Stadt und griffen dann die überrraschte Garnison an. Nur wenige Malazaner entkamen[2].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Auf Doms Befehl hin wurden die Kinder der gefangen Malazaner ans Kreuz geschlagen, ihnen die Augen ausgestochen und die Nasen abgeschnitten. Das Heerlager seiner Armee war von dreizehnhundert dieser Kreuze umgeben als Kalam Mekhar es auf seiner Reise nach Süden umgehen musste. Die Dämonen Apt, welche Kalam in einiger Entfernung begleitete, spürte seinen Wunsch ihnen zu helfen und seine Hilflosigkeit, weshalb sie an seiner statt die Kinder rettete und in die Schattensphäre brachte, wo sie von Schattenthron geheilt wurden. Dom und seine Soldaten standen vor einem Rätsel, weil auf einmal alle Kreuze leer waren und sich niemand erklären konnte wo die Kinder hinverschwunden waren[3].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Korbolo Dom und seine Armee nahmen Kamist Reloe und die Überreste seiner Streitkräfte auf, nachdem diese von der Siebten Armee in der Schlacht am Gelor-Kamm vernichtend geschlagen hatten. Er versuchte die Furt über den Vathar vor Coltaine zu erreichen. Dabei erreichte dessen Vorhut die Furt zuerst, aber Doms Hauptstreitmacht erschien einige Stunden vor der Siebten. Anstatt sie direkt anzugreifen sandte er Soldaten auf die andere Flussseite und schickte einen Unterhändler zu den Malazanern, der Frieden in Aussicht stellte und den Flüchtlingen freies Geleit anbot. Coltaine lehnte dies aber ab, da er eine Falle vermutete. Die Adeligen unter den Flüchtlingen nahmen aber das Angebot eines anderen Unterhändlers an, und führten die Flüchtlinge am nächsten Morgen über die Furt. Dom ließ dann die Hauptstreitmacht seiner Armee die Siebte Angreifen und die Falle für die Flüchtlinge zuschnappen. In der Schlacht an der Vathar-Furt richteten seine Soldaten ein Massaker an den Flüchtlingen an und zwanzigtausend von ihnen starben. Auch viele Soldaten und Wickaner fielen, allerdings gelang es ihnen Doms Soldaten auf dem Fluss und am Südufer zu vernichten und sich kämpfend zurückzuziehen. Doms Plan einer kompletten Vernichtung des Flüchtlingszuges war gescheitert[4].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

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