Fandom

Das Spiel der Götter Wiki

Kulp

1.260Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Kommentare0 Teilen
Kulp war ein Kader-Magier in der Siebten Armee[1]. Sein Gewirr war Meanas. Er wurde als untersetzter, weißhaariger Mann beschrieben, mit einem schmalen, sonnenverbrannter Gesicht. Kulp war der einzige verbliebene Kader-Magier in der Siebten Armee[2].

Heboric beschrieb ihn als klein und rotgesichtig[3].

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Zusammen mit Duiker, Mallick Rel und Chenned beobachtete er wie Coltaine und die Wickaner in Hissar ankamen[4]. Er war später bei der Besprechung mit Coltaine, Bult, Duiker, Mallick Rel und Sormo E'nath dabei und identifizierte letzteren danach gegeüber Duiker als eine wahre Reinkarnation eines Waerlogas. Duiker bat Kulp einen Historiker namens Heboric Leichte Hand zu befreien, welcher ein Gefangener in den Otataral Minen war[5].

Es gelang ihm eine Nachricht auf die Otataral-Insel zu schicken, in der Hoffnung das Heboric noch am Leben war und sie erhalten würde. Er war am Training der Siebten Armee für den Kampf in Städten und dem Retten von Flüchtlingen beteiligt, indem er Illusionen heraufbeschwor, die die Soldaten behinderten. Als er mit Duiker am Hafen war gelang es ihm Baria Setral zu überreden doch kein Blutvergießen auf dem Markt zu beginnen[6]. Er nahm später an einem Ritual von Sormo E'nath teil und rettete sich, ihm, Bult und Duiker das Leben, als er Sormo durch einen Faustschlag aus seiner Trance weckte[7].

In der Nacht als die Wirbelwind-Rebellion ausbrach waren Duiker und Kulp in einem Dorf nahe Hissar um das Boot zu begutachtet, dass Duiker gekauft hatte um Heboric von der Otataral-Insel zu retten. Es stellte sich als wenig seetauglich heraus. Sie gingen zum Gasthof zurück, um alles noch mal neu zu planen. Dort trafen sie auf einen Trupp der Küstenwache, bestehend aus dem Korporal Gesler, Stürmisch, einem Soldaten, Wahr, einem Rekruten und drei Seeleuten, darunter Vered. Gesler verdächtigte die beiden Deserteure zu sein und Kulp gab sich als Kadermagier zu erkennen. Bevor der Streit eskalieren konnte formierte sich auf den Straßen ein Mob und griff die Schenke und das Boot des Küstentrupps an, die Ripath. Im Mob gab es einen Magier, dem Kulp sich entgegen stellen musste. Duiker sah in der Ferne Hissar brennen ritt in Verkleidung zur Siebten Armee zurück, während Kulp beim Küstentrupp blieb. Es gelang ihm mit Stürmisch, Gesler und Wahr mit der Ripath zu fliehen. Von den Seeleuten überlebte keiner.

Kulp überzeugte die drei Seesoldaten davon Heboric zu retten. Es stellte sich heraus, dass die drei zum Kult von Fener gehörten und Gesler und Stürmisch Veteranen aus der aufgelösten Malazanischen 1. Armee waren. Deswegen sahen sie es als Pflicht an einem Fener-Priester zu retten[8].

Während sie über die Otataral-See reisten wurden sie von einem Magier angegriffen, der durch das Otataral verrückt geworden war. Sie schafften es gerade noch die Küste der Otataral-Insel zu finden, wo Heborics Anwesenheit ausreichte um den Magier zurückzudrängen. Mit Heboric warteten Felisin und Baudin am Strand, und die drei zusammen ließen bei ihm alle Alarmglocken läuten. Er untersuchte Heboric mit seinem Gewirr und musste erkennen, dass verschiedene Kräfte in ihm miteinander kämpften, unter anderem das Otataral. Sie planten mithilfe dieser Macht den verrückten Magier abzuwehren und die Bucht zu verlassen.

Die Flucht verlief nicht wie geplant. Stürmisch wurde von den Angrfiffen des Magiers verletzt aber Heboric gelang es ihn zu heilen indem er seinen Stumpf in die Wunde stieß. Wahr wiederrum wäre beinahe über Bord gegangen und ertrunken, wurde aber von Baudin gerettet. Zudem wurden sie durch den Magier in ein überschwemmtes Gewirr geschleudert. Die Ripath musste aufgegeben werden und ging unter, aber es gelang ihnen die Silanda zu erreichen, ein lange verschollenes Schiff aus Quon. An Bord fanden sie die Leichen von Tiste Edur, sowie die kopflose Mannschaft aus Tiste Andii und Menschen, welche durch Magie gebunden noch immer an den Rudern saß. Ihre noch lebenden Köpfe waren unter dem Mast gestapelt. Sie fanden eine Pfeife mit der man die kopflose Mannschaft kontrollieren konnte und setzten mit diesem Schiff ihre Flucht vor dem verrückten Magier fort[9].

Einige T'lan Imass manifestierten sich kurze Zeit später an Bord der Silanda. Sie glaubten die Gruppe würde mit dem verrückten Magier zusammenarbeiten und in den Diensten des Verkrüppelten Gottes stehn. Das Missverständnis konnte aufgeklärt werden und Hentos Ilm, die Anführerin der Gruppe und eine Knochenwerferin befahl ihren Leuten Magier zu töten. Danach wählte sie einen der ihren, einen Clanlosen namens Legana Breed, aus um als Opfer den Riss zu verschließen, welcher das Gewirr verwundet hatte. Allerdings hatte dieser insgeheim einen der Köpfe an Bord der Silanda mitgenommen. Kulp wurde verboten sich einzumischen. Dann verschwanden die T'lan Imass, ohne ihnen zu sagen wie sie aus dem Gewirr entkommen konnten[10].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Es gelang Kulp die Silanda samt ihrer Besatzung aus dem überschwemmten Gewirr zu bringen. Dazu nutzte er seine Zauberei um sie mit einem untoten Drachen zu verbinden, der das Entstehende durchquerte und von ihm als der Unwillkommene bezeichnet wurde. Der Drache zog das Schiff durch einen Riss den Kulp im Gewirr geöffnet hatte. Er scheiterte danach beinahe diesen wieder zu schließen, was zu einer Zerstörung der Gewirrs geführt hätte, aber der Drache lieh ihm Kraft um dies zu bewerkstelligen. Der Drache zog das Schiff aber in ein brennendes Gewirr und Kulp, Felisin, Baudin und Heboric strangen über Bord, während die Seesoldaten sich unter Deck flüchteten. Die vier fanden sich in einer Wüste im Reich der Sieben Städte wieder. Kulp und Heboric konfrontierten Baudin mit ihrem Verdacht, dass er von Tavore als Felisins Leibwächter angeheuert worden war, was er bestätigte. Er gab auch zu eine der wenigen verbliebenen Krallen zu sein. Felisin schickte danach erbost fort und er ging tatsächlich. Danach setzte sie ihren Weg zu dritt fort[11].

Unterwegs gerieten sie in einen Sandsturm und musste in einer Höhle Zuflucht suchen. Sie hatten keine Vorräte und waren kurz vor dem Verdursten. Mithilfe von Heboric gelang es ihnen eine Klippe zu erklimmen, da er mittlerweile über wahre Geisterhände verfügte. Diesem war es lange schlecht gegangen und auch seine Sehkraft hatte stark nachgelassen, aber dann bekam er Visionen über diesen Ort und konnte mit unsichtbaren Händen Kulp die Klippe hinauf werfen. Sie fanden die Ruinen einer Stadt aus der Zeit des Ersten Imperiums und die versteinerten Überreste ihrer Bewohner. Heboric erzählte ihnen von den letzten Tagen dieser Stadt und der Vernichtung der Bewohner durch die T'lan Imass. Aufgrund seiner Visionen konnte er sie zu einem Teich führen[12].

Nachdem sie sich erholt hatten führte Heboric sie aus der Höhle heraus. Sie gerieten in einen Sandsturm, wurden aber von einem Kaufmann namens Nawahl Ebur gefunden. Dieser schirmte sie mit seiner Magie vor dem Sandsturm ab, und bot ihnen Verpflegung und seinen Schutz an. Als sein magischer Schutz aber von einem Wechselgänger in Bärengestalt angegriffen wurde, verwandelte sich der Händler, bei dem es sich in Wahrheit um den Vielwandler Gryllen handelte, in hunderte von Ratten und griff den abgelenkten Kulp an, und fraßen ihn bei lebendigem Leib. Heboric gelang es nicht ihn zu retten. Der ehemalige Priester und Felisin wurden von Baudin gerettet, welcher Gryllen mit Feuer vertrieb, dabei aber tödlich verwundet wurde[13].

Anmerkungen und QuellenangabenBearbeiten

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki