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Lull war der Hauptmann der Sialk-Seesoldaten vom Cartheron-Flügel der Sahul-Flotte. Er stammte aus Falar und hatte einen Bart und langes, welliges Haar, beides feuerrot[1]. Seine Augen waren blau[2].

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Die Seesoldaten hätten eigentlich mit Admiral Nok und dem Rest der Sahul-Flotte nach Aren zurückkehren sollen. Allerdings schlug ihr siebzig Jahre altes Transportschiff leck und sie mussten nach Sialk zurückkehren um Ausbesserungsarbeiten durchzuführen. Deshalb waren sie dort als die Wirbelwind-Rebellion ausbrach. Sie verließen ihr Schiff und sammelten die verbliebenen Seesoldaten in der Stadt und die dort lebenden Malazaner um sich, bevor sie sich aus der Stadt zurück zogen um sich Coltaine und der Siebten Armee anzuschließen[3].

Lull empfing den Imperialen Historiker Duiker als dieser kurz vor der Schlacht an der Sekala-Furt wieder mit ihnen aufschließen konnte und brachte ihm zum Treffen der wichtigsten Offiziere mit der Coltaine. Während sie die Schlacht planten hatte er nur Spott für Sulmars Versuche übrig den Forderungen der Adeligen zumindest teilweise nachzukommen. Er war mit seinen Seesoldaten in der Nachhut und deckte unter Verlusten die Überquerung der Furt durch die Flüchtlinge bevor sie sich schließlich auch ans andere Ufer zurückzogen[4].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Auf dem Marsch zum P'atha suchte Lull Duiker auf, und versuchte ihn aus seiner Lethargie zu reißen. Er brachte ihm Befehle von Coltaine. Der Historiker sollte sich dem Trupp von Hauptmann Lull anschließen, welcher in der Nacht versuchen würde einen Kriegshäuptling der Tithansi zu töten.
"Das ist eine prägnante Zusammenfassung dessen, was das Menschengeschlecht ausmacht. Wer braucht schon mehrbändige Geschichtswerke? Kinder sterben. Alle Ungerechtigkeit der Welt liegt in diesen zwei Worten. Zitiert mich, Duiker, und eure Arbeit ist getan."
―Hauptmann Lull zum Imperialen Historiker Duiker[src]
Es gelang ihnen zwar in Zusammenarbeit mit den Sappeuren den Kriegshäuptling zu töten, aber wie sich herausstellte war dieser gar nicht das wirkliche Problem gewesen. Ein Semk der den Kriegshäuptling begleitet hatte war von einem Fragment ihres Gottes besessen und entfesselte schreckliche Magie. Selbst mit Moranth-Munition konnte er nicht getötet werden. Lull, Duiker, Nil und zwei weitere Seesoldaten schafften es trotzdem zurück ins Lager um Coltaine Bericht zu erstatten[5].

Lull war beim Treffen von Duiker mit Coltaine vor der Schlacht am Gelor-Kamm dabei. Der Historiker war nämlich seinen Seesoldaten für die Schlacht zugeteilt. In der Schlacht am Gelor-Kamm bildeten sie Seesoldaten die Speerspitze der Armee, und Lull kämpfte an der Seite seiner Kameraden[6]. Duiker traf ihn am Ende der Schlacht wieder. Ein Hieb mit einem Streitkolben hatte ihm den Wangenschutz ins Gesicht getrieben, eine Wange zerschmettert, ein Auge zerfetzt und die Nase abgerissen. Dem entsetzten Historiker teilte er grinsend mit, dass er Glück gehabt hatte. Er hatte keinen einzigen Zahn verloren. Noch nicht einmal wackeln würden sie[7].

Seine Verletzungen führten zu einer eitrigen Entzündung, die er nur knapp überlebte. Er trug danach eine Augenklappe über seinem zerstörten Auge. Auch seine Stimmung hatte sich verschlechtert und er glaubte aufgrund des Zustandes in dem die Armee und die Flüchtlinge waren nicht mehr daran, dass sie überleben würden. Er nahm Lull zur Aufnahme der ehemaligen Diener der Adeligen in die Siebte Armee mit, damit der Imperiale Historiker Zeuge davon sein konnte. Diese hatten jetzt nämlich Soldaten keine Gnade vom Feind mehr zu erwarten[8].

Lull war beim Treffen mit Gesler, Stürmisch und Wahr an der Furt über den Vathar teil. Dabei nahm er die drei in die Seesoldaten auf, Gesler und Stürmisch drohten ihm aber ihn zu schlagen, sollte er versuchen sie zu befördern. Er kannte die beiden Soldaten als Veteranen aus der Zeit des alten Imperators[9]. Lull überlebte die folgende Schlacht, aber viele seiner Seesoldaten wurden getötet.

Nach der Schlacht hatte Lull das Gefühl, er könne mit all dem was er erlebt und gesehen hatte nicht mehr fertig werden. Duiker riet ihm nach einem Taschenspielertrick zu suchen, wie er es nannte. Einen Moment in dem man gleichzeitig weinen und lachen musste. Tatsächlich erlebten die beiden kurz darauf so einen Moment, als Coltaine aus Versehen Schwätzer, den Hauptmann der Sappeure für besondere Tapferkeit zum Sergeant degradierte[10].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 10, Seite 444-445
  2. Im Bann der Wüste, Kapitel 3, Seite 163
  3. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 10, Seite 445-446
  4. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 9
  5. Im Bann der Wüste, Kapitel 1
  6. Im Bann der Wüste, Kapitel 3
  7. Im Bann der Wüste, Kapitel 3, Seite 163
  8. Im Bann der Wüste, Kapitel 5
  9. Im Bann der Wüste, Kapitel 6, Seite 284-285
  10. Im Bann der Wüste, Kapitel 9
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