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Die Rhivi waren ein nomadisches Volk, das auf der Rhivi Ebene im Norden von Genabackis lebte. Sie wurden als von kleiner Statur und mit brauner Haut beschrieben[1]. Bartwuchs schien bei Rhivi-Männern eher selten vorzukommen[2]. Sie trieben riesige Bhederinherden über das Land oder folgten ihnen.

Sie kämpften unter Caladan Bruth gegen die Invasion des Malazanischen Imperiums. Sie waren dabei mit der Karmesin Garde, den freien Städten und den Tiste Andii verbündet. Eigentlich waren die Rhivi kein kriegerisches Volk, aber die Expansion des Malazanischen imperiums in Genabackis hatte sie zum Handeln gezwungen.

Genau wie die Wickaner verstanden sich die Rhivi auf die Ältere Magie der Seelenwanderung und der Wiedergeburt[3].

Kultur Bearbeiten

Die Rhivi hatten auf den Ebenen im Norden von Genabackis heilige Stätten, welche sie mit mit Menhiren, Steinkreisen und Flachsteingrüften markierten, und auch mit Gewalt gegen andere, unter anderem gegen die Bauern von Fahl, verteidigten[4].

Es gab unter den Rhivi Personen, die aus Knochen lesen konnten, und mit der Fähigkeit beschenkt worden waren die gesamten Erinnerungen ihres Volkes zu bewahren - die Erinnerungen eines jeden einzelnen Geschlechts, bis zurück zur Träne des sterbenden Geistes[5].

In den Krieg ziehen nannten die Rhivi den Kriegsspeer zu erheben. Vor dem Malazanischen Imperium hatten sie unter anderem die Weißgesicht-Barghast bekämpft[6].

Heiratsanträge erfolgten bei den Rhivi über Halbflechten aus Gras, die der Krieger vor dem Zelt der begehrten Frau ablegte. Wenn sie einverstanden war löste sie ihre eigenen Flechten, um sie mit denen des Mannes zu verbinden[7].

Ein Gefäß, welches von den Rhivi nur für den einmaligen Gebrauch geschaffen und danach weggeworfen wurde, wurde Mhybe genannt[6].

Die Rhivi begrüßten die Morgendämmerung mit einem leisen, rituellen Gesang. Mit diesem Gesang beteten sie anscheinend Iruth an, und die Strophe wurde widerholt [8].

"Iruth met inal barku sen ntral ... ah'rhitan!"
―Gesang der Morgendämmerung der Rhivi[src]

Mythologie Bearbeiten

In ihren Sagen war das Tor des Vermummten als die gekrümmten Bäume des Todes bekannt[9].

Die Rhivi verehrten eine Gruppe von acht Geistern als Götter, bei welchen es sich möglicherweise um ihre ältesten Vorfahren und die erste Rhivi-Schar überhaupt handelte. Ihre Namen waren[10]:

Die Gärten des Mondes Bearbeiten

Die Rhivi trieben nach dem Fall der Stadt Fahl ihre Herden in Richtung der Stadt um Caladan Bruths Armee bei einer möglichen Belagerung mit Nahrung zu versorgen[11].

Die eisige Zeit Bearbeiten

Die Rhivi marschierten mit dem Rest der Befreiungsarmee nach Fahl, aber um ein Bündnis mit Dujek Einarm und seinem Heer gegen die Pannionische Domäne zu schließen[12]. Bei den Verhandlungen waren unter anderem die Mhybe und Silberfuchs anwesend. Ihre riesigen Herden waren wichtig um die Armeen während des Feldzugs zu versorgen.

Bekannte Rhivi Bearbeiten

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Die Gärten des Mondes, Kapitel 9, Seite 305
  2. Die eisige Zeit, Kapitel 3, Seite 116
  3. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 2, Seite 71
  4. Die eisige Zeit, Kapitel 3, Seite 107
  5. Die eisige Zeit, Kapitel 3, Seite 108-109
  6. 6,0 6,1 Die eisige Zeit, Kapitel 3, Seite 109
  7. Die eisige Zeit, Kapitel 3, Seite 108
  8. Die eisige Zeit, Kapitel 8, Seite 430
  9. Die Gärten des Mondes, Kapitel 16, Seite 566
  10. Die eisige Zeit, Kapitel 8, Seite 434
  11. Die Gärten des Mondes, Kapitel 16, Seite 567
  12. Die eisige Zeit, Kapitel 2, Seite 87
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