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Sawark war ein Hauptmann in der Malazanischen Armee und Befehlshaber der Wache im Lager Schädelmulde in den Otataral-Minen[1]. Er residierte in einem Turm der Sawarks Feste genannt wurde[2]. Er legte Wert darauf für sich zu bleiben und isolierte sich in seinem Turm[3].

Er hatte das Kommando über fünfundsiebzig malazanische und zweihundert Dosii-Wachen[4]. Mit ihnen beaufsichtigte er zwölftausend Sklaven[5]. Unterstützt wurde er auch von Beneth, einem Sklaven und Bandenboss, welcher als verlängerter Arm der Wache fungierte und dafür Freiheiten bekam[6].

Aussehen Bearbeiten

Er war ein dünner Mann, ohne ein Gramm Fett, und die Muskeln auf seinen bloßen Unterarmen wirkten auf der bleichen Haut wie Kabel. Er trug einen Bart mit schwarzen, drahtigen Löckchen, welche er einölte und parfümierte. Sein Haar war kurz geschnitten und er hatte wässrige, leicht schielende grüne Augen über hohen Wangenknochen[3].

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Er ignorierte die Warnungen seiner eigenen Wachen vor einem Aufstand ihrer Dosii-Kameraden[7]. Beneth kam zu ihm mit weiteren Gerüchten über einen nahenden Aufstand und brachte Felisin mit, welche er Sawark im Austausch für Informationen anbot. Er erklärte Beneth warum Baudin eingesperrt worden war, erbleichte aber, nachdem er Felisin genauer angeschaut hatte. Vielleicht weil er sie als Schwester der Mandata erkannt hatte. Er ließ Beneth sie wieder mitnehmen. Beneth versorgte ihn möglicherweise mit jungen Mädchen[8]. Nachdem Baudin geflohen und drei seiner Wachen getötet hatte setzte er eine Belohnung auf ihn aus[9].

Nach dem Verschwinden Baudins stattete er Beneth mit Sondervollmachten aus und erlaubte ihm einen Schlägertrupp aus seinen Mitgefangenen zusammenzustellen, welcher bei Nacht die Straßen patrollierte. Je deutlicher die Anzeichen für eine Rebellion wurden, desto stärker verschloss Sawark die Augen davor. Sechs Tage später erhoben sich die Dosii-Wachen als die Wirbelwind-Rebellion ausbrach und die malazanischen Wachen waren mussten Versuchen in zahlmäßiger Unterlegenheit den Aufstand niederzuschlagen, während Schädelmulde in Flammen aufging. Heboric und Felisin trafen ihm ein letztes Mal am Ufer des Abteufersees mit einigen Reitern. Seine Uniform war blutbefleckt und seine Wange von einer Klinge aufgeschnitten. Er ließ die beiden aber gehen, vermutlich weil er wusste wer Felisin war. Seiner Meinung nach waren aufrührerische Bastarde wie Heboric schuld an der ganzen Situation. Danach ritt er los um den Aufstand niederzuschlagen[10].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Das Reich der Sieben Städte, Dramatis Personae, Seite 498
  2. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 3, Seite 126
  3. 3,0 3,1 Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 4, Seite 167
  4. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 3, Seite 123
  5. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 3, Seite 126
  6. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 3, Seite 119
  7. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 3, Seite 123
  8. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 4, Seite 167-169
  9. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 4, Seite 172
  10. Das Reich der Sieben Städte, Kapitel 6
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