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Die Schwester der Kalten Nächte (engl. Sister of Cold Nights) war eine Ältere Göttin. Unter dem Namen Nachtfrost diente sie im Malazanischen Imperium als Hohemagierin. Ihr Gefährte war Bellurdan.

Sie wurde als groß und gebieterisch beschrieben, mit rabenschwarzen Haar und einem Hang zur Grausamkeit, der dem Imperator immer gut gefallen hatte.[1]

Ihr Gewirr war Rashan.[2]

Geschichte Bearbeiten

Antike Geschichte Bearbeiten

Die Schwester der Kalten Nächte war ursprünglich eine Ältere Göttin gewesen und von den Menschen verehrt worden. Sie war dieser Rolle aber irgendwann überdrüssig geworden, und beschloss ein Leben als unter den Sterblichen zu leben und sich als gewöhnliche Zauberin auszugeben. Dies war aber immer mit dem Risiko des Todes verbunden.

Die Schwester der Kalten Nächte traf sich im Jahr 119 736 vor Brands Schlaf mit ihren Brüdern Draconus und K'rul auf dem Kontinent Jacuruku um die Schreckensherrschaft Kallors über den Kontinent zu beenden. Als sie aber ankamen hatte dieser bereits den ganzen Kontinent in eine Wüste aus Asche verwandelt und keine Überlebenden zurückgelassen. Dafür wurde er von ihnen mit einem ewig währenden sterblichen Leben, ohne die Möglichkeit des Aufstiegs, und dazu verdammt mit allem am Ende im zu scheitern. Im Gegenzug verflüchte Kallor die drei ebenfalls. Ihr Fluch lautete auf einem Schlachtfeld von unmenschlichen Händen in Stücke gerissen zu werden, durch Verrat. Sie beschloss sich davon aber nicht belasten zu lassen, sondern das Spiel der Sterblichen weiterzuspielen[3].

In den Diensten des Malazanischen Imperiums Bearbeiten

Während der Einigungskriege kamen die Schwester der Kalten Nächte, welche sich mittlerweile Nachtfrost nannte, mit ihrem Gefährten Bellurdan aus den Landen der Fenn ins Kernland von Quon Tali und schlossen sich dem sich ausbreitenden Malazanischen Imperium an. Unter Kellanved kommandierten sie ganze Kompanien von Adepten.

Nachtfrost bildete während der Eroberung des Reichs der Sieben Städte zusammen mit Bellurdan, Tayschrenn, A'Karonys, Tesormalandis und Stummel einen Magierkader unter dem Kommando von Dassem Ultor[4].

Nach der Machtübernahme durch Laseen und der Ermordung Kellanveds, wurden beide für mehrere Jahre nach Nathilog abkommandiert. Ihr letzter Einsatz vor der Belagerung von Fahl war im Reich der Sieben Städte.[5]

Die Gärten des Mondes Bearbeiten

Unter Tayschrenns Kommando nahmen Nachtfrost und er am Angriff auf Mondbrut teil. Dabei wurde Nachtfrost von plötzlich erschienen Kenryll'ah Dämonen in Stücke gerissen. Bellurdan tötete mehrere von ihnen, konnte Nachtfrost aber nicht mehr retten.[6]

Flickenseel traf Bellurdan fünf Tage nach der Schlacht in Fahl. Er trug noch immer die zerfetzte Kleidung die er während der Schlacht trug, war immer noch verletzt und hatte Nachtfrosts Überreste in einen Sack bei sich. Er wollte ein Grab für sie in der Rhivi-Ebene bauen. Flickenseel belegte die Überreste mit einem Siegelzauber.[7]

Als Bellurdan versuchte Flickenseel gefangen zu nehmen trug er noch immer den Sack mit Nachtfrosts Überresten bei sich. Als beide durch Flickenseels Hochthyr-Magie starben gelang es Flickenseel ihre Seelen durch Seelenwanderung in Nachtfrosts zerstörten Körper wandern zu lassen.[8]

Die Seelen der drei wurden in Silberfuchs wiedergeboren.

Die eisige Zeit Bearbeiten

Das die Seele der Schwester der Kalten Nächte in Silberfuchs überlebt hatte, führte zu Anfeindungen von Kallor gegenüber dem Mädchen, welcher seine alte Feindin in ihr erkannt hatte. Er versuchte die anderen Mitglieder der neuen Allianz zwischen der Befreiungsarmee und Einarms Heer davon zu überzeugen, dass es nötig wäre das Mädchen zu töten. Sie stand aber unter dem Schutz von Elster und Caladan Bruth.

Das Mädchen zeigte immer wieder Wissen, wie über den Ursprung der Großen Raben, welches nur von den T'lan Imass oder der Älteren Göttin stammen konnten, und die anderen sehr beunruhigten. Als dominante Seele in ihr wurde neben jener der Schwester der Kalten Nächte, welche alle außer Kallor nur als Nachtfrost kannten, vorallem Flickenseel wahrgenommen. Elster versuchte Flickenseel zu stärken, indem er ein Treffen zwischen ihr und Paran arrangierte. Den weder die Malazaner noch Bruth trauten Nachtfrost, von der eine Menge Wut ausging. Bruth bat die Mhybe sogar ihm Bescheid zu geben falls Nachtfrost die Oberhand gewinnen würde, was diese befürchten ließ, dass er in diesem Fall ihre Tochter möglicherweise töten würde[9].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 89
  2. Die eisige Zeit, Kapitel 3, Seite 139
  3. Die eisige Zeit, Prolog
  4. Die eisige Zeit, Kapitel 8, Seite 418
  5. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 90
  6. Die Gärten des Mondes, Kapitel 2, Seite 94
  7. Die Gärten des Mondes, Kapitel 3, Seite 123
  8. Die Gärten des Mondes, Kapitel 10
  9. Die eisige Zeit, Kapitel 5
AbkürzungenSeitennummerierungFormatierung von Quellenangaben

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