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Das Spiel der Götter Wiki

Synyg Orlong

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Synyg war ein Teblor vom Stamm der Uryd. Sein Vater war Pahlk Orlong und sein Sohn Karsa Orlong[1]. Bairoth Gild war sein Neffe und ihm in seiner Art sehr ähnlich[2]. Er war ein Pferdezüchter.

Synyg stand im Gegensatz zu seinem Vater und seinem Sohn den alten Traditionen der Teblor, wie Raubzüge in die Tieflande, und der Verehrung der Sieben Gesichter im Felsen kritisch gegenüber. Seinem Sohn brachte er zwar die Kampftänze der Teblor und den Umgang mit den traditionellen Waffen des Clans bei, trotzdem war Karsa von seinem Vater enttäuscht und hielt ihn für die Schande der Familie, da er nie einen Raubzug unternommen hatte[3].

Seine Frau hatte seine Ansichten geteilt. Sie war allerdings schon vor einiger Zeit gestorben. Was weder Karsa noch Synyg wussten war, dass die Gefundenen, ein geheimer Stamm der Teblor, welcher sich aus den Kindern rekrutierte die den Sieben Gesichtern geopfert worden waren. Neben Karsa hatten sie noch vier weitere Kinder gehabt, drei Jungen und ein Mädchen, die aber alle den Sieben geopfert worden waren, möglicherweise aufgrund von Fehlbildungen. Er hatte bei seinem Haus vier Erinnerungs-Blutpfähle für sie aufgestellt. In diese hatte er nur ihre Namen eingeritzt und sie nicht weiter geschmückt, da er diesen Brauch ebenfalls ablehnte[4].

Der Krieg der Schwestern Bearbeiten

Als Karsa schließlich mit seinen Freunden Bairoth Gild und Delum Thord seinen Raubzug zum Silbersee beginnen wollten, verweigterte Synyg seinem Sohn den gewünschten Segen, da er diese Reise nicht gut heißen konnte und Pahlk seinen Enkel bereits gesegnet hatte. Allerdings gab er ihm sein eigenes Streitross Havok mit, anstelle von Karsas eigenem, zu jungen und unerfahrenen Pferd Rotauge. Er erzählte ihm auch, dass Dayliss Bairoth ihren Segen gegeben hatte, was Karsa sehr überraschte[5].

Am Abend kam sein Vater Pahlk vorbei und Synyg lud ihn zum essen ein. Pahlk rühmt Karsa dafür, dass er losgezogen war und sagt seinem Sohn offen, was für eine Schande er für die Familie sei. Nach dem Essen warf Synyg Pahlks Schale ins Feuer und warf seinen Vater hinaus. Er sagte sich von allen Familienbanden los, die ihn mit seinem Vater verbanden und drohte ihm in zu töten, sollte er noch einmal an seine Tür kommen[6].

Im Laufe der Zeit begann Karsa seinen Vater besser zu verstehen und ihn für sein Handeln zu respektieren.

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Der Krieg der Schwestern, Dramatis Personae, Seite 593
  2. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 30
  3. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 23
  4. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 34
  5. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 31-34
  6. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 38-40
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