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Die Teblor waren Nachfahren der Thelomen Toblakai welche isoliert im Norden von Genabackis auf dem Laederon-Plateau lebten. Sie unterteilten sich in mehrere Stämme welche sich untereinander bekämpften. Kontakte zur Außenwelt gab es nur relativ selten.

PhysiologyBearbeiten

Die Teblor waren wie alle Nachfahren der Toblakai sehr groß. Sie verfügten über vier Lungen und waren sehr langlebig. Karsa war mit achtzig Jahren gerademal an der Schwelle zum Erwachsenenalter und sein Großvater Pahlk war mehr als vierhundert Jahre alt. Sie waren immun gegenüber Infektion und heilten sehr schnell. Man konnte leichten Verletzungen wie Schrammen oder blauen Flecken beim heilen zusehen. Zudem hatte Magie keine oder nur eine geringere Wirkung auf sie. Diese Eigenschaften lagen aber möglicherweise nicht an ihrer Physiology, sondern an dem Blutöl, mit welchem sich die Teblor einrieben und welches wohl Otataral enthielt.

Geschichte Bearbeiten

Lange vor dem Aufstieg der Menschen bauten die Teblor schon in Genabackis Städte. Ihre Zivilisation verfiel aber und ihr Blut wurde dünn und verunreinigt. Als die Teblor sich im Niedergang befanden trafen sie auf den Jhag Icarium, welcher selbst zur Hälfte Toblakai war. Sie gewährten ihm Zuflucht und er hatte Mitleid mit ihnen, als er sah was aus ihnen geworden war. Er suchte nach einer Möglichkeit um ihr Blut wieder zu reinigen und sie vor dem Untergang zu bewahren. Dazu gab er ihnen die Gesetzte der Isolation.

Die letzten Teblor wurden einige Zeit später in den Krieg der T'lan Imass mit den Jaghut verwickelt, wobei die T'lan Imass viele Teblor töteten und den Rest in die Flucht schlug. Auch die Forkrul Assail, von den Teblor Forkassal genannt waren in diese Kämpfe verwickelt, die bei den Teblor als Geistkriege in Erinnerung geblieben waren. Ihr Anführer führte sie auf das Laederon-Plateau und setzte dort Icariums Gesetzte um. Er teilte die verbliebenen Teblor ungeachtet von Familienbanden in verschiedenen Stämme ein und gab ihnen Regeln, nach denen sie leben sollten um eine neue Zivilisation aufzubauen, die auf der Zucht von Pferden, der Jagd, Raubzügen und dem Fischen basierte. Sie sollten zu der Lebensweise aus ihren ältesten Erzählungen zurückkehren, und ihre Kultur zu vergessen und zu zerstören, da sie sie weich gemacht hatte. Durch die Stämme und die Gelegentliche Vergewaltigungen während Raubzügen sollte das Blut gereinigt werden und genetische Vielfalt entstehen. Der Anführer gab den Stämmen auch ihre Namen, obwohl sich einige im Lauf der Zeit veränderten: Baryd, Sanyd, Phalyd, Urad, Gelad, Manyd, Rathyd, Lanyd[1].

Auch nach Tausenden von Jahren lebten die Teblor noch nach Icariums Regeln, auch wenn mittlerweile die Stämme weniger geworden, und viele Geschichten aus ihrer Vergangenheit vergessen worden waren. Sie hatten sich die Sieben Gesichter im Felsen als ihre Götter erwählt, welche sie verehrten und denen sie ihre schwachen oder entstellten Kinder opferten, Die Folgen der Inzucht waren noch immer zu spüren. Es gab nach wie vor viele Kinder welche mit zu vielen Fingern oder Zehen, oder noch schlimmerem, geboren wurden. Kontakt zu den Menschen im Süden gab es selten.

Vierhundert Jahre vor Beginn der Handlung zog Pahlk Orlong vom Stamm der Uryd aus um eine Raubzug in die Tieflande zu führen. Dort überfiel er einen Bauernhof, plünderte, mordete und kehrte mit Trophäen heim. Allerdings war seine Reise bei weitem nicht so ruhmreich, wie er immer behaupte. Aufgrund seiner Taten wurden das Volk der Nathii auf die Teblor aufmerksam, und es gelang ihnen schließlich den Stamm der Sunyd zu versklaven, welche ihnen am nächsten lebten.

Die Ältesten der Teblor verdrehten die Geschichte in ihren Erzählungen gegebenfalls um sich in ein besseres Licht zu rücken oder den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken[2].

Gesellschaft Bearbeiten

Die Dörfer der Teblor wurden von respektierten Ältesten geführt, von denen manche etwas Magie wirken konnten oder in ihren Träumen mit den Göttern der Teblor sprachen. Die Stämme folgten den Traditionen die auf den Gesetzen Icariums gründeten.

Auch wenn viele Teblor als Pferdezüchter oder Fischer lebten, waren Raubzüge zu anderen Stämmen normal und trugen zum Ruhm des Kriegers, wenn diese erfolgreich verliefen und er mit Trophäen und Beute zurückkehrte, sowie geraubten Frauen anderer Stämme. Die Fehden zwischen den einzelnen Stämmen waren sehr blutig und auch Kinder und Alte wurden nicht geschont. Vor einem Raubzug war es üblich den Segen von Verwandten und den Ältesten des Dorfes einzuholen. Dieser konnte auch verweigert werden. Wenn eine Frau einem Mann ihren Segen für seinen Raubzug gab entsprach dies etwa einer Verlobung.

Die jungen Männer mussten sich erst durch Mutproben beweisen um als Erwachsene und Krieger zu gelten. Das erste Jahr der Volljährigkeit, etwa mit achtzig, wurde als Jahr der Narben bezeichnet. Die Väter unterrichteten ihre Söhne auch im Umgang mit den traditionellen Waffen ihres Clans[3].

Religion Bearbeiten

Die Teblor beten zu den Sieben Gesichtern im Felsen, welche sie als ihre Götter verehrten. Diese waren die Zeichnungen von Gesichter auf einem Felsen im Laederon-Plateau gewesen. Die Teblor begannen sie zu verehren. Diese waren:

Jeder von ihnen wurde von einem Stamm verehrt. Ursprünglich waren die Gesichter stumm, doch irgendwann begannen sie sich manchen Teblor in ihren Träumen und Visionen mitzuteilen[4].

Man ließ auf ihren Altaren missgebildete oder tödlich verletzte Kinder, die zu jung waren um beten zu können, zum Sterben zurück[5]. Danach wurden Erinnerungs-Blutpfähle auf dem Land ihrer Eltern aufgestellt, um die Toten zu ehren. In sie wurden die Namen der Kinder eingeritzt. Normalerweise waren sie auch geschmückt, mit Därmen oder den Zöpfen von erschlagenen Feinden. Manche ließen sie aber ungeschückt, da sie dem Glauben an die Sieben kritisch gegenüber standen[6].

Ursprünglich hatten die Teblor Naturgeister angebetet, die mit der Erde, den Bergen, dem Wind und dem Wald in Verbindung standen. Die Sieben behauoteten aber gegenüber den Ältesten sie besiegt zu haben[4].

Stämme Bearbeiten

Es gab noch einen weiteren Stamm, der im geheimen lebte und 'Siballe der Ungefundenen diente. Dieser rekrutierte sich aus dem geopferten Kindern und nannte sich die Gefundenen[7].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

  1. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 2, Seite 80-81
  2. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 45
  3. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 23-24
  4. 4,0 4,1 Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 41
  5. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 22
  6. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 34
  7. Der Krieg der Schwestern, Kapitel 1, Seite 37
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