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Das Reich der Sieben Städte

Karte des Reichs der Sieben Städte

Tesem war ein Kloster im Reich der Sieben Städte, in den Bergen zwischen der Raraku und der Pan'potsun Odhan. Es war ursprünglich der Königin der Träume geweiht gewesen, dann aber von den Nonnen verlassen worden. Mittlerweile wurde es vom Hohepriester des Schattens Iskaral Pustl bewohnt[1].
"Tesem ... Ein Ort des Heilens. Ein Ort zum Nachdenken in der Einsamkeit. Eine Fundgrube für Schriftrollen und alte Wälzer und unersättliche Nonnen"
―Icarium[src]
Eine größere Anzahl an Bhok'arala nisteten dort[2].

Lage Bearbeiten

Das Kloster befand sich im Inneren einer vierhundert Armspannen hohen Klippe aus Kalksteinplatten. Von außen war nur ein einziger Turm zu sehen, in einer Spalte, hundertfünfzig Armspannen über dem Boden. Er war aus Lehmziegeln gebaut und die einzige Öffnung war ein Bogenfenster, welches der einzige Weg hinein war[3]. Man gelangte mithilfe eines Seiles dort hinauf, durch klettern oder wenn jemand den Flaschenzug bediente. Iskaral Pustl brachte sein Maultier über ein Gewirr nach oben[4].

Räumlichkeiten Bearbeiten

Es gab Bettelmönch-Zellen mit einer erhöhten steinernen Plattform als Bett und einem Kamin[5]. Es gab eine Bibliothek, welche auch als Küche und als Washküche diente, was die Bücher verfaulen ließ. Auch wenn Iskaral Pustl die Bücher als eine dürftige Sammlung beschrieb gab es dort Bücher welche uralt und vermutlich einzigartig waren. Einige stammten von den Namenlosen und stammten möglicherweise aus der Zeit des Ersten Imperiums.

Zu den Werken gehörten:

  • Eine Abhandlung über die Planung von Bewässerungsanlagen im fünften Jahrtausend vor Arakal
  • Saatstreumuster der Purille-Blume auf dem Skar-Archipel
  • Krankheiten der in der Lekoor-Bucht beheimaten Weißrand-Muscheln

Das gesamte Hauptstockwerk des Klosters war kreisförmig um einen einzigen Raum angeordnet worden, von dem aus eine steinerne Wendeltreppe nach unten in die Gruft führte[6].

Das Gewölbe Bearbeiten

Unter dem Tempel lag ein Gewölbe, welches im Gegensatz zum restlichen Tempel, welcher aus dem Kalkstein der Berg gehauen worden war, aus Granit bestand. Über die steinerne Wendeltreppe im Zentrum kam man in einen achteckigen Raum, welcher von den Nonnen der Königin der Träume als Gruft benutzt worden war. Allerdings war das Gewölbe weit älter als der restliche Tempel und stammt noch aus einer Zeit, lange bevor der Tempel der Königin geweiht worden war. An den Wänden waren Bilder zu erkennen, welche einen düsteren Wald aus moosbewachsenen Tannenstämme darstellten, in dem man schemenhaft ungeschlachte, vierbeinige Kreaturen erkennen konnte. Der Boden hatte einst auch ein Muster aufgewießen, allerdings war ein großer Teil davon zerstört worden, als die Nonnen Gräber in den Boden eingelassen hatte.

Hinter einem Durchgang, welcher von Mappo und Icarium freigelegt worden war, befand sich ein breiter Korridor, getragen von Säulen, bei denen es sich um echte Zedernstämme handelte. Sie waren anscheinend mithilfe eines Älteren Gewirrs dorthin gebracht worden, möglicherweise Kurald Galain. Man konnte noch Jahrhunderte später Rückstände des Gewirrs spüren. Dahinter lag ein weiterer achteckiger Raum, mit achteckigen Fließen auf dem Boden. Diese hatten früher auch Abbildungen getragen, waren aber von Krallen und Klauen zerkrazt und unkenntlich gemacht worden. Es roch nach dem würzigen Geruch der Vielwandler und Wechselgänger und große Macht strömte von den Fließen und dem Raum aus. Dort befand sich das Tor des Pfads der Hände, welches den Aufstieg versprach[7].

Bewohner Bearbeiten

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Icarium und Mappo wurden von Pustl dorthin eingeladen[8]. Während Mappo sich auskuriert verbrachte Icarium viel Zeit in der Bibliothek. Später entdeckten sie das Tor des Pfads der Hände[9].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

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