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Wahr (engl. Truth) war ein junger Rekrut des Malazanischen Küstentrupps[1] und des Eber-Kults. Er kam aus Cawn, auch wenn ihn Fiedler später als Falari beschrieb.

Das Reich der Sieben Städte Bearbeiten

Wahr war vor kurzem von Gesler und Stürmisch rekrutiert worden. Sie waren in einem Fischerdorf in der Nähe von Hissar stationiert als die Wirbelwind-Rebellion ausbrach. Der Kustentrupp zog kämpfte sich den Weg zu ihrem Schiff, der Ripath frei, welche sie in weiser Voraussicht vorproviantiert hatten. Es war wohl Wahr erster Kampf. Ihnen schloss sich der Kadermagier Kulp an, welcher mit dem Imperialen Historiker Duiker un der selben Schenk wie der Trupp gewesen war. Duiker ritt in Verkleidung nach Hissar zurück, während Kulp das Schiff vor einem Magier der Aufständischen schützte. Auf See erklärte ihnen Kulp die Situation. Er war unterwegs um den Fener-Priester Heboric von der Otataral-Insel zu retten. Als Anhänger des Eber-Kults beschloßen Gesler, Stürmisch und Wahr ihm zu helfen[2].

Während sie über die Otataral-See reisten wurden sie von einem Magier angegriffen, der durch das Otataral verrückt geworden war. Sie schafften es gerade noch die Küste der Otataral-Insel zu finden, wo Heborics Anwesenheit ausreichte um den Magier zurückzudrängen. Die Begegnung mit dem ehemaligen Fener-Priester und seinen Begleitern Felisin und Baudin lief nicht wie geplant, da dieser für den Eber-Kult nur Verachtung übrig hatte. Dieses Ereignis nahm Wahr ziemlich mit. Felisin wollte die drei auf ihre Seite ziehen und bot sich ihnen an. Gesler und Stürmisch hatten aber sofort erkannt, dass sie sie nur benutzen wollte und lehnten ab.

Sie planten mithilfe von Heboric den verrückten Magier abzuwehren und die Bucht zu verlassen, die Flucht verlief aber nicht wie geplant. Wahr ging über Bord und ertrank beinahe, wurde aber von Baudin gerettet. Dann wurden sie durch den Magier in ein überschwemmtes Gewirr geschleudert und mussten die Ripath aufgeben. Es gelang ihnen aber die Silanda zu erreichen, ein lange verschollenes Schiff aus Quon, welches sich ebenfalls in diesem Gewirr befand. An Bord fanden sie die Leichen von Tiste Edur, sowie die kopflose Mannschaft aus Tiste Andii und Menschen, welche durch Magie gebunden noch immer an den Rudern saß. Ihre noch lebenden Köpfe waren unter dem Mast gestapelt. Sie fanden eine Pfeife mit der man die kopflose Mannschaft kontrollieren konnte, welche Gesler an sich nahm, und setzten mit diesem Schiff ihre Flucht vor dem verrückten Magier fort[3].

Einige T'lan Imass manifestierten sich kurze Zeit später an Bord der Silanda. Sie glaubten die Gruppe würde mit dem verrückten Magier zusammenarbeiten und in den Diensten des Verkrüppelten Gottes stehn. Das Missverständnis konnte aufgeklärt werden und Hentos Ilm, die Anführerin der Gruppe und eine Knochenwerferin befahl ihren Leuten den Magier zu töten. Danach wählte sie einen der ihren, einen Clanlosen namens Legana Breed, aus um als Opfer den Riss zu verschließen, welcher das Gewirr verwundet hatte. Allerdings hatte dieser insgeheim einen der Köpfe an Bord der Silanda mitgenommen. Dann verschwanden die T'lan Imass, ohne ihnen zu sagen wie sie aus dem Gewirr entkommen konnten[4].

Im Bann der Wüste Bearbeiten

Es gelang Kulp die Silanda mithilfe eines untoten Drachens aus dem überschwemmten Gewirr zu bringen. Allerdings zog der Drache das Schiff in ein anderes, brennendes Gewirr. Kulp, Felisin, Baudin und Heboric sprangen über Bord während Gesler, Stürmisch und Wahr und Deck flüchteten[5].

Die drei schafften es mit dem Schiff das Gewirr zu verlassen und fanden sich in der Dojal Hading See wieder. Durch den Kontakt mit dem Gewirr hatten sich ihre Haut und ihre Haare zu einem bronze-goldenen Ton verfärbt und sie schienen auch stärker und ausdauernder geworden zu sein. Vor feindlichen Schiffen flüchteten sie den Vathar hinauf um sich zu verstecken, und trafen auf die Vorhut der Siebten Armee, unter ihnen Duiker. Sie erzählten dem Historiker von ihren Erlebnissen, welche er ihnen zuerst nicht glaubte. Hauptmann Lull nahm Wahr in die Seesoldaten auf, wodurch er nun offiziell ein Soldat war. Von Nil und Neder erfuhren die drei, dass sie dabei waren Aufzusteigen. Vor der Schlacht an der Vathar-Furt segelten sie mit den Verwundeten der Siebten Armee in Richtung Aren davon[6].

Anmerkungen und Quellenangaben Bearbeiten

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